PfadnavigationHomePanoramaBuckelwal vor OstseeküsteDoch noch Hoffnung für gestrandeten Wal? Minister bringt Rettung per Spezial-Katamaran ins SpielVeröffentlicht am 05.04.2026Lesedauer: 2 Minuten„Wir brauchen verlässliche Daten und die wollen wir heute gewinnen“, sagt Umweltminister BackhausQuelle: Marcus Golejewski/dpaDie Situation des Buckelwals vor der Ostseeküste ist laut Umweltministerium vorerst „unverändert“. Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Backhaus allerdings macht Hoffnung, dass ein Spezialgerät aus Dänemark das Tier doch noch retten könnte.Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) hat einem Zeitungsbericht zufolge noch Hoffnung auf ein Überleben des vor der Ostseeküste gestrandeten Buckelwals. Die „Bild“ berichtet, Backhaus habe davon gesprochen, das Tier mit einem Spezial-Katamaran aus Dänemark lebend zu retten. Bislang hatte es geheißen, dass es keine weiteren Rettungsversuche für das Tier mehr geben solle.„Der ist in Dänemark, da wird verhandelt gerade“, sagte Backhaus der Zeitung zufolge über den Katamaran. „Der ist in der Lage, so etwas erfolgreich aufzunehmen, im lebenden Zustand. Das ist in der Prüfung.“Bei dem Verfahren würden Gurte von bis zu einem Meter Breite unter dem Wal durchgespült, um ihn darüber lebend zu transportieren. Voraussetzung sei aber, dass der Wal eine Überlebenschance habe. „Ihm geht es aber wirklich ganz schlecht, das muss man noch mal sagen“, betonte Backhaus.Lesen Sie auchIn der Nähe des vor der Ostseeküste im Sterben liegenden Buckelwals sollen am Sonntag Wasserproben genommen werden, um den Zustand des Tiers einschätzen zu können. Dem Ministerium zufolge ist die Situation des Wals „unverändert“. Am Vortag hatte Backhaus erklärt, der gestrandete Wal atme „alle vier bis fünf Minuten und gibt auch Laute von sich“. Behörden und Experten sehen für den Buckelwal keine Hoffnung mehr. Es wird davon ausgegangen, dass er vor Ort stirbt. Um das Tier wurde deshalb eine 500-Meter-Sperrzone eingerichtet.Lesen Sie auch„Wir wissen, dass das wenig salzhaltige Wasser dem Tier bereits schwer geschadet hat“, erklärte Backhaus. „Wir brauchen aber verlässliche Daten, und die wollen wir heute gewinnen.“Lesen Sie auchDer etwa zwölf bis 15 Meter lange Buckelwal irrte nach Behördenangaben seit rund vier Wochen durch die Ostsee. Am Montag vergangener Woche strandete das Tier zunächst vor der schleswig-holsteinischen Küste auf einer Sandbank. Nachdem er dort mit Baggern wieder befreit wurde, saß er seit Samstag vor Mecklenburg-Vorpommern in der Wismarer Bucht fest.Am Montagabend hatte sich das zunehmend geschwächte und wohl auch kranke Tier nochmals aus eigener Kraft vom Meeresgrund gelöst und war für einige Stunden verschwunden, bevor es am Dienstag in die Wismarer Bucht zurückkehrte und sich vor Poel erneut auf Grund legte.AFP/doli/säd
Buckelwal vor Ostseeküste: Doch noch Hoffnung für gestrandeten Wal? Minister bringt Rettung per Spezial-Katamaran ins Spiel - WELT
Die Situation des Buckelwals vor der Ostseeküste ist laut Umweltministerium vorerst „unverändert“. Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Backhaus allerdings macht Hoffnung, dass ein Spezialgerät aus Dänemark das Tier doch noch retten könnte.









