PfadnavigationHomeRegionalesHamburgBarmbek-NordErneut Verletzte nach Unfall mit LinienbusVeröffentlicht am 02.04.2026Lesedauer: 2 MinutenErst in der vergangenen Woche war ein Linienbus gegen einen Baum gefahrenQuelle: picture alliance/ABBfoto/-In Hamburg-Barmbek-Nord hat sich binnen weniger Tage der zweite schwere Unfall mit einem Linienbus ereignet. Nun wurden neun Menschen verletzt, nachdem ein Bus mit einem Auto kollidierte.Nur eine Woche nach dem folgenschweren Busunfall in Hamburg-Barmbek-Nord hat sich im selben Stadtteil erneut ein schwerer Zwischenfall mit einem Linienbus ereignet. Diesmal wurden nach Angaben von Feuerwehr und Polizei neun Menschen verletzt, nachdem ein Bus auf der Fuhlsbüttler Straße mit einem Auto zusammengestoßen war. Alle Verletzten kamen in Krankenhäuser, schwere Verletzungen erlitt nach bisherigem Stand jedoch niemand.Der Unfall geschah an der Fuhlsbüttler Straße, einer stark befahrenen Verkehrsachse im Norden Hamburgs. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wollte der Fahrer des Autos die Fahrspur wechseln. Dabei kam es aus bislang ungeklärter Ursache zur Kollision mit dem Linienbus. Wie genau sich der Zusammenstoß in den entscheidenden Sekunden entwickelte, war zunächst noch offen.Im Bus befanden sich zum Zeitpunkt des Unfalls mehr als 20 Fahrgäste. Mehrere von ihnen klagten nach dem Aufprall über Schmerzen. Auch die Person am Steuer des Autos wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr sprach insgesamt von neun Verletzten. Dass niemand schwer verletzt wurde, dürfte für die Einsatzkräfte angesichts des Unfallbildes die entscheidende Entwarnung gewesen sein.Lesen Sie auchDer neue Unfall erinnert die Behörden und viele Anwohner an ein Unglück, das sich erst vor wenigen Tagen ganz in der Nähe ereignet hatte. Damals war ein Linienbus in der Drosselstraße zunächst gegen zwei geparkte Autos gefahren und anschließend frontal gegen einen Baum geprallt. Bei diesem Unfall wurden 21 Menschen verletzt. Zunächst hatte bei einem Fahrgast und dem 69 Jahre alten Busfahrer sogar Lebensgefahr bestanden. Einen Tag später teilte die Polizei jedoch mit, dass sich niemand mehr in akuter Lebensgefahr befinde. Der Zustand der beiden Schwerverletzten sei stabil.Busfahrer eingeklemmtBesonders dramatisch war bei dem Unfall in der vergangenen Woche die Lage des Busfahrers. Er wurde in der stark deformierten Fahrerkabine eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit schwerem Gerät befreit werden. Rund 120 Kräfte von Berufsfeuerwehr, Freiwilliger Feuerwehr und Rettungsdienst waren über Stunden im Einsatz. Mindestens 18 Verletzte wurden damals in Krankenhäuser transportiert, weitere Betroffene wurden vor Ort medizinisch und psychisch betreut.Auch die Unfallfolgen waren erheblich: Die Front des Busses wurde massiv zerstört, die Windschutzscheibe ging zu Bruch, die Drosselstraße musste zeitweise in beide Richtungen gesperrt werden. Zudem musste ein Baum gesichert werden, der nach dem Aufprall umzustürzen drohte. Die Bergung des Fahrzeugs zog sich über mehrere Stunden hin.Zur Ursache dieses ersten schweren Unfalls ermittelt die Polizei noch. Im Raum steht unter anderem die Frage, ob eine plötzliche Erkrankung des Busfahrers zu dem Kontrollverlust geführt haben könnte.dfe, dpa