PfadnavigationHomePanoramaFreilassingKontrolle von einreisendem Ukrainer endet mit 13 FahndungstreffernVeröffentlicht am 02.04.2026Bei einer Zugkontrolle in Freilassing kann ein 19-jähriger Ukrainer keine Dokumente vorweisen. Auf der Dienststelle folgt die eigentliche Überraschung.Bei der Kontrolle eines aus dem Ausland kommenden Zuges haben Einsatzkräfte in Freilassing (Bayern) 13 Fahndungstreffer bei einem einreisenden Ukrainer festgestellt. Zuvor hatten die Beamten den 19-jährigen Mann auf die Dienststelle genommen, da er den Angaben zufolge keine Ausweisdokumente vorweisen konnte.Dort ergab eine Überprüfung der Fingerabdrücke die insgesamt 13 Fahndungstreffer. Darunter befanden sich mehrere Aufenthaltsermittlungen verschiedener Staatsanwaltschaften – unter anderem wegen Körperverletzung, Diebstahls und Beleidigung. Bei der Durchsuchung des Ukrainers sowie der von ihm mitgeführten Sachen fanden die Beamten zudem eine Visa-, eine Hotel- sowie eine Versicherungskarte, die auf eine andere Person ausgestellt waren. Eine nachvollziehbare Erklärung hierfür konnte der Mann nicht geben. Während der Maßnahmen auf der Dienststelle verhielt sich der 19-Jährige den Polizeiangaben zufolge unkooperativ und beleidigte mehrfach die eingesetzten Beamten. Gegen den 19-Jährigen wird nun wegen des Verdachts der versuchten unerlaubten Einreise, Beleidigung, Unterschlagung sowie des Erschleichens von Leistungen strafrechtlich ermittelt. Lesen Sie auchNach Abschluss aller Maßnahmen wurde dem Ukrainer die Einreise in das Bundesgebiet verweigert, heißt es in dem Polizeibericht. Er wurde nach Österreich zurückgewiesen. DW