PfadnavigationHomeRegionalesHamburgGrausiger FundTotes Baby in Mülltonne entdeckt – 24-Jährige stellt sich Polizei und muss ins KrankenhausVeröffentlicht am 02.04.2026Lesedauer: 2 MinutenBestatter transportieren am frühen Morgen die Leiche des Säuglings ab Quelle: Georg Wendt/dpaEine junge Frau hat sich nach dem Fund eines toten Säuglings in einer Mülltonne im Landkreis Harburg bei Hamburg selbst bei der Polizei gemeldet. Die 24-Jährige aus Reinbek wurde in ein Krankenhaus gebracht, sie sei nicht vernehmungsfähig.Nach dem grausigen Fund eines toten Säuglings in einer Mülltonne im Landkreis Harburg hat sich die 24 Jahre alte Mutter zu erkennen gegeben. Sie stammt aus Reinbek in Schleswig-Holstein, wie die Polizei mitteilte. Die Mutter wurde am Mittwochabend aufgrund ihrer körperlichen Verfassung in ein Krankenhaus gebracht. Lesen Sie auch„Die junge Frau ist derzeit nicht vernehmungsfähig, sie konnte nicht zu den Hintergründen befragt werden“, sagte Polizeisprecher Henning Flader am Donnerstag. Sie sei am Vorabend eigenständig in der Nähe des Fundortes erschienen und habe sich den Polizeikräften zu erkennen gegeben, ergänzte er.Die Ermittlungen zum Hintergrund dauern derzeit noch an. Die Staatsanwaltschaft Stade entschied sich für eine rechtsmedizinische Untersuchung des toten Babys. „Die Obduktion findet genau in diesem Moment statt“, ergänzte Flader am Vormittag. Lesen Sie auchDer tote Säugling war am frühen Mittwochabend in einer Restmülltonne an einem Wohnhaus in Vahrendorf in der Gemeinde Rosengarten gefunden worden. Eine Hausbewohnerin hatte die Tonne neben dem Haus geöffnet und dabei die Babyleiche entdeckt, wie der Polizeisprecher sagte. Die Polizei sei umgehend informiert worden. Ein Notarzt habe nur noch den Tod des Kindes feststellen können.Viele offene FragenDie Hintergründe des Falls sind noch weitgehend unklar. Die Ermittlungen stünden noch ganz am Anfang, hatte die Polizei am späten Mittwochabend mitgeteilt. Zur Todesursache, dem Geschlecht und dem Alter des Babys gab es zunächst keine Angaben. Lesen Sie auchEs sei auch möglich, dass das Kind tot zur Welt gekommen sei, sagte der Polizeisprecher. Der Leichnam sei verpackt gewesen – in was, wollte der Sprecher aus ermittlungstaktischen Gründen aber nicht sagen. Wie das Baby in die Mülltonne gelangte, ist bislang ebenso unklar. Noch am späten Mittwochabend waren die Kripo und ein Team der Spurensicherung an dem rot verklinkerten Wohnhaus im Ortsteil Vahrendorf, neben dem die Babyleiche gefunden wurde, im Einsatz. Die Ermittler sicherten Spuren rund um den Fundort. Die Gemeinde Rosengarten liegt südlich der Stadtgrenze von Hamburg und hat rund 14.000 Einwohner. dfe, dpa