PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsFreiheit mit NebenwirkungenReisemobile und Stellplatz-AppsVeröffentlicht am 01.04.2026Lesedauer: 4 MinutenEine Futterwiese mit Blick ins Tal: Dank Alpaca Camping ist dieses klassische Camping-Ideal auch heute wieder möglichQuelle: Alpaca CampingDer Boom bei Wohn- und Reisemobilen hält an. Doch mit der wachsenden Zahl der Camper wächst auch der Konflikt um Parkplätze, Landschaft und Infrastruktur. Apps zeigen zwar immer neue Stellplätze, die vermeintliche Freiheit hat jedoch ihren Preis.SP-X/Stuttgart. Es ist ein Ort, der auf keiner offiziellen Campingkarte steht, aber in einschlägigen Apps längst ein Klassiker ist. Der Parkplatz am Texaspass im Kaiserstuhl. Ein schmaler Asphaltstreifen zwischen Reben und Hügeln, mit weitem Blick über die Rheinebene bis zu den Vogesen. Abends färbt sich der Himmel rot, am Morgen zieht feiner Nebel aus den Weinbergen hoch. Ein perfekter Platz für die Nacht im Camper.
Perfekt, solange man nicht hinter die Büsche schaut. Denn dort liegen die weniger romantischen Hinterlassenschaften des mobilen Freiheitsdrangs. Taschentücher, Feuchttücher, manchmal Schlimmeres. Infrastruktur gibt es hier nicht. Kein Wasser, kein WC, keine Entsorgung. Nur Aussicht.






