PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsEinkommen überholen SpritkostenHohe KraftstoffpreiseVeröffentlicht am 31.03.2026Trotz Irankrieg und steigender Spritpreise müssen Beschäftigte für einen Liter Benzin heute kürzer arbeiten als früherQuelle: SP-XDie Spritpreise sind aktuell extrem hoch. Noch allerdings liegen sie in Relation zur Kaufkraft noch unter dem Niveau zu Beginn des Ukraine-Kriegs.SP-X/Köln. Trotz der zuletzt deutlich gestiegenen Kraftstoffpreise müssen Beschäftigte in Deutschland für einen Liter Benzin weniger lange arbeiten als in vorherigen Krisen. Wie das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) berechnet hat, ist ein Liter im Schnitt in knapp 5 Minuten verdient. Grundlagen sind ein Superpreis von 2,08 Euro sowie ein Nettostundenlohn von 25,56 Euro.
Damit liegt die Belastung unter den Werten früherer Krisen. Während der Ölkrise 1974 mussten Arbeitnehmer laut IW 6,3 Minuten für einen Liter Super arbeiten. In den Jahren 2011 und 2012, als die Ölpreise im Zuge des Arabischen Frühlings stark anzogen, lag der Wert bei knapp sechs Minuten. Im Jahr 2022 nach dem russischen Angriff auf die Ukraine waren es 5,2 Minuten.
Zwar hat sich der Benzinpreis seit 1960 nach IW-Angaben von umgerechnet 0,31 Euro auf 2,08 Euro je Liter erhöht. Im gleichen Zeitraum stieg der durchschnittliche Nettostundenlohn jedoch von 1,29 Euro auf 25,56 Euro. Mussten Beschäftigte 1960 noch rund 14 Minuten für einen Liter arbeiten, ist es heute nur noch etwa ein Drittel davon. Angesichts des Kriegs am Persischen Golf sieht die Studie allerdings weiteres Steigerungspotenzial bei den Spritpreisen.






