PfadnavigationHomePolitikDeutschlandWahl im SeptemberCDU führt in Berlin-Umfrage – SPD stürzt in Ostbezirken abVeröffentlicht am 31.03.2026Lesedauer: 3 MinutenSechs Monate vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl liegt die CDU in einer Civey-Umfrage mit 23 Pozent vorn. Dahinter liefern sich gleich vier Parteien ein Kopf-an-Kopf-Rennen. SPD, AfD und Linke kommen jeweils auf 16 Prozent, die Grünen folgen mit 15 Prozent.Vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl im September liegt die CDU in einer Civey-Umfrage vorn. Vier Parteien kämpfen dahinter Kopf an Kopf um Platz zwei. Unterschiede zeigen sich zwischen Ost und West.Knapp sechs Monate vor der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus bleibt die CDU mit ihrem Regierungschef Kai Wegner einer neuen Umfrage zufolge vorn. Die Christdemokraten kommen in der repräsentativen Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des „Tagesspiegel“ auf 23 Prozent. Dahinter liegen vier Parteien nahezu gleich auf: SPD, Linke und AfD kommen auf 16 Prozent, die Grünen auf 15 Prozent. BSW (4) und FDP (3) würden den Einzug ins Abgeordnetenhaus verpassen, sonstige Parteien vereinen zusammen 7 Prozent auf sich.Bei der Parteipräferenz zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen Ost und West. In den Ostbezirken liegen CDU und AfD laut „Tagesspiegel“ mit jeweils 21 Prozent knapp vor der Linken, die dort auf 19 Prozent kommt. Im Westen führt die CDU mit 25 Prozent. Besonders auffällig ist das Abschneiden der SPD: Während sie im Westen mit 20 Prozent auf Platz zwei hinter der CDU liegt, erreicht sie im Osten nur 8 Prozent. Das wäre ein drastischer Einbruch, nachdem sie dort bei der Wahl 2023 noch zwischen 16 und 18 Prozent erzielt hatte. Am wenigsten Unterschiede zwischen beiden Stadthälften zeigen die Grünen, die im Osten auf 14 und im Westen auf 15 Prozent kommen.Die Umfrageergebnisse im Überblick: CDU: 23 ProzentSPD: 16 ProzentAfD: 16 ProzentLinke: 16 ProzentGrüne: 15 ProzentBSW: 4 ProzentFDP: 3 ProzentSonstige: 7 ProzentDas seit 2023 regierende Bündnis aus CDU und SPD hätte nach diesen Zahlen keine Mehrheit mehr. Realistisch sind demnach zwei Koalitionsoptionen unter Beteiligung von jeweils drei Parteien: ein Bündnis aus CDU, SPD und Grünen unter Führung der Union oder eine Neuauflage der bis 2023 regierenden Koalition aus SPD, Linken und Grünen. Welche Partei in einer solchen Koalition am Ende vorn liegt und den Regierenden Bürgermeister stellt, ist offen.Lesen Sie auchDie Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus ist am 20. September geplant. Umfragen anderer Institute kamen seit Januar auf ähnliche Werte für die Parteien. Die Kritik am Krisenmanagement des Regierenden Bürgermeisters Wegner während des großen Stromausfalls im Berliner Südwesten Anfang Januar scheint der CDU bislang nicht zu schaden.Allerdings liegt die Partei rund fünf Punkte hinter ihrem Wahlergebnis von 2023. Bei der Wiederholungswahl zum Abgeordnetenhaus war sie mit 28,2 Prozent der Zweitstimmen der klare Sieger. SPD und Grüne kamen auf jeweils 18,4 Prozent, wobei die Sozialdemokraten wenige Stimmen mehr hatten. Die Linke bekam 12,2 Prozent, die AfD 9,1 Prozent. Die FDP flog mit 4,6 Prozent aus dem Abgeordnetenhaus.Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen für den Wahlausgang.Für die aktuelle Civey-Umfrage wurden 3000 Berliner zwischen dem 12. und 26. März online befragt. Der statistische Fehler für die Gesamtwahlumfrage beträgt 3,5 Prozent.dpa/doli
Wahl im September: CDU führt in Berlin-Umfrage – SPD stürzt in Ostbezirken ab - WELT
Vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl im September liegt die CDU in einer Civey-Umfrage vorn. Vier Parteien kämpfen dahinter Kopf an Kopf um Platz zwei. Unterschiede zeigen sich zwischen Ost und West.






