PfadnavigationHomePanoramaErmittlungen wegen MordversuchsAutofahrer in England rammt „mit Absicht“ Gruppe von Fußgängern – sieben VerletzteVeröffentlicht am 29.03.2026Lesedauer: 2 MinutenDie Fahrt des 30-Jährigen hinterließ eine Spur der Verwüstung, sieben Menschen wurden teils schwer verletztQuelle: AFP/DARREN STAPLESEin 30 Jahre alter Fahrer fuhr in der Innenstadt von Derby am Samstagabend direkt in eine Gruppe von Fußgängern. Die Passanten erlitten teils schwere Verletzungen, Augenzeugen standen unter Schock. Die britische Polizei geht von Vorsatz aus.In der englischen Stadt Derby ist ein Autofahrer in eine Gruppe von Fußgängern gefahren und hat dabei sieben Menschen verletzt. Ihre Verletzungen seien „schwer, aber nicht lebensgefährlich“, erklärte die britische Polizei am Sonntag. Kurz nach dem Vorfall hielten Beamte ein Fahrzeug an, das mutmaßlich an dem Vorfall beteiligt war.Der Fahrer, ein ursprünglich aus Indien stammender Mann, wurde festgenommen und bleibe in Polizeigewahrsam, wie es weiter hieß. Der Mann habe „mit Absicht“ schwere Verletzungen durch gefährliches Fahren verursacht, hieß es von der Polizei. Wie die „Daily Mail“ berichtet, wurden mittlerweile auch eine Anti-Terror-Einheit in die Ermittlungen einbezogen. Den Informationen zufolge fuhr der Fahrer des schwarzen Suzuki Swift in Derby (East Midlands) am Samstagabend gegen 21.30 Uhr in die Gruppe von Fußgängern, offenbar um bewusst schwere Verletzungen zu verursachen. Die Menschen, die er mit dem Auto erfasste, wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. „Entgegen der Spekulationen im Internet können wir bestätigen, dass bei dem Vorfall niemand ums Leben kam“, teilte die Polizei wenig später angesichts von zahlreichen Spekulationen in den sozialen Medien mit.Die Straße Friar Gate, in die das Auto in die Fußgänger hineinfuhr, sowie umliegende Straßen waren auch am Sonntagvormittag weiter abgesperrt. Dem Festgenommenen werden versuchter Mord und vorsätzliche schwere Körperverletzung zur Last gelegt. „Die Ermittlungen zu den Umständen des Vorfalls dauern an. Hinsichtlich des Motivs ermitteln wir in alle Richtungen“, erklärte die Polizei. Ein Terroranschlag sei aktuell nicht bestätigt, ebenso wenig eine psychische Ausnahmesituation.Lesen Sie auchEine Augenzeugin, die kurz nach dem Vorfall am Ort des Geschehens eintraf, berichtete dem „Derby Telegraph“: „Es war ein furchtbares Erlebnis. Wir kamen um die Ecke, und überall lagen Menschen.“ Und auch die „Daily Mail“ konnte mit einem Anwohner sprechen. Mark Lucas wird mit den Worten zitiert: „Es war ein Gemetzel. Menschen lagen verletzt am Boden, Blut strömte aus ihren Köpfen. Es war ein Anblick, den ich nie hätte sehen wollen. Es war der blanke Horror.“Anmerkung der Reaktion: Dieser Text wurde überarbeitet und wird weiter aktualisiertkrott mit AFP/dpa