PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsMedikamente prüfenRatgeber: Heuschnupfen am SteuerVeröffentlicht am 24.03.2026Lesedauer: 3 MinutenNicht alle Medikamente sind für Autofahrer geeignetQuelle: SP-XHeuschnupfen ist beim Autofahren nicht nur lästig, sondern ein Sicherheitsrisiko. Die Pollenbelastung im Innenraum lässt sich aber deutlich senken.SP-X/Köln. Mit dem Frühling beginnt für viele Autofahrer auch die Heuschnupfen-Saison. Niesanfälle, juckende Augen, Atemprobleme und Konzentrationsschwächen sind unangenehm – am Steuer können sie sogar gefährlich werden. Schon ein kurzer Niesanfall kann kritische Folgen haben: Wer für einen Moment die Augen schließt, legt innerorts in einer Sekunde rund 15 Meter zurück, auf der Autobahn bei Tempo 120 sogar mehr als 30 Meter. Umso wichtiger ist es, die Pollenbelastung im Fahrzeug möglichst gering zu halten und auf Warnsignale des Körpers zu achten.

Der wichtigste Schutz vor Allergieattacken ist ein intakter Innenraum- oder Pollenfilter. Er hält Blütenstaub, Staub und andere Schmutzpartikel zurück, bevor sie über Lüftung oder Klimaanlage in den Innenraum gelangen. Allerdings hilft er nur zuverlässig, wenn er regelmäßig gewechselt wird. Spätestens nach rund einem Jahr oder nach etwa 30.000 Kilometern ist ein Austausch ratsam. Ein zugesetzter Filter mindert nicht nur die Wirkung, sondern kann auch Schimmel und Bakterien begünstigen. Ersatzfilter gibt es im Zubehörhandel oft schon ab rund 20 Euro. Bei vielen Modellen ist der Wechsel auch für Laien machbar, andernfalls übernimmt ihn die Werkstatt gegen einen überschaubaren Aufpreis.