PfadnavigationHomeRegionalesRheinland-Pfalz & SaarlandKlingbeil will Ölpreis-Profite an Bürger «zurückgeben»Veröffentlicht am 13.03.2026Lesedauer: 2 MinutenKlingbeil unterstützt seine Partei im rheinland-pfälzischen Landtagswahlkampf Quelle: Birgit Reichert/dpaDie Ölkonzerne bereichern sich nach Ansicht des Bundesfinanzministers am Iran-Krieg. Das soll gestoppt werden. Zum Vorgehen der USA hat Klingbeil auch eine klare Meinung.SPD-Chef Lars Klingbeil will übermäßige Profite der Ölkonzerne bei den Spritpreisen nicht dulden. «Da müssen wir auf europäischer Ebene Maßnahmen treffen, um an diese Profite ranzugehen und sie den Bürgern zurückzugeben», sagte der Bundesfinanzminister bei einer SPD-Veranstaltung in Trier.Nähere Angaben machte er dazu nicht. «Da muss Politik handeln und sagen: Die, die jetzt mit der Krise gerade Profit machen, denen muss am Ende auch dieser Profit wieder abgenommen werden. Und es muss den Verbrauchern zurückgegeben werden», fügte er hinzu. Es müsse «auf europäischer Ebene gehandelt werden».«Wir brauchen eine totale Preistransparenz»
Klingbeil sagte, niemand wisse, wie lange der Iran-Krieg dauern werde. «Wir sind vorbereitet, wenn der Krieg länger dauert und wenn er weitergeht.» Im Finanzministerium werde gerade geprüft, «was wir machen können, wenn wir sehen, die Konzerne verdienen weiter mit dieser Krise ihren Profit.»Die Mineralölkonzerne hätten offenbar beschlossen: «Wir nutzen diese Krise aus und wir hauen bei den Spritpreisen ordentlich was drauf.» Dies müsse unterbunden werden. «Wir müssen das Kartellrecht nachschärfen. Wir müssen denen auf die Finger kloppen, die sagen, wir nutzen solche Krisen aus.»







