PfadnavigationHomePanoramaNiedersachsenProzess um totes Baby in Pizzakarton – Gericht spricht Mutter freiVeröffentlicht am 12.03.2026Die Angeklagte (l.) sitzt neben ihrer Pflichtverteidigerin Daniela Post im Gerichtssaal in VerdenQuelle: Izabela Mittwollen/dpaIn der Wohnung einer 33-Jährigen entdecken Angehörige im Gefrierfach ein totes Frühchen – verpackt in einem Pizzakarton. Die drogenabhängige Frau wird schließlich freigesprochen.Eine 33-Jährige stand vor dem Landgericht Verden, weil ihr Totschlag durch Unterlassen an ihrem zu früh geborenen Baby vorgeworfen wurde. Das Gericht hat die Frau freigesprochen. Das 940 Gramm schwere Frühchen hätte nach Auffassung der Kammer auch bei sofortiger medizinischer Behandlung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht überlebt, teilte ein Gerichtssprecher mit.Die drogenabhängige Deutsche hatte in ihrer Achimer Wohnung eine Frühgeburt erlitten. Sie benachrichtigte keinen Rettungswagen. Kurze Zeit später starb das Kind. Anschließend legte die Frau den Körper in einem Pizzakarton ins Gefrierfach ihres Kühlschranks. Dort fanden Angehörige Monate später den Leichnam des Mädchens.Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Verteidigung hatten dem Sprecher zufolge am Mittwoch schließlich einen Freispruch beantragt. Das Gericht hatte drei medizinische Sachverständige damit beauftragt, zu prüfen, ob das Kind lebensfähig gewesen wäre. Laut Staatsanwaltschaft war die Angeklagte seit ihrem elften Lebensjahr kokainabhängig. Die Schwangerschaft habe sie verdrängt.dpa/jra
Niedersachsen: Prozess um totes Baby in Pizzakarton – Gericht spricht Mutter frei - WELT
In der Wohnung einer 33-Jährigen entdecken Angehörige im Gefrierfach ein totes Frühchen – verpackt in einem Pizzakarton. Die drogenabhängige Frau wird schließlich freigesprochen.






