PfadnavigationHomeNewstickerDPAInfolineWirtschaft (DPA)Baywa-Sanierung wackelt - schlechte Lage bei ProblemtochterVeröffentlicht am 11.03.2026Lesedauer: 2 MinutenDie Baywa will gut drei Viertel ihrer Schulden abbauen. (Symbolbild)Quelle: Carsten Hoefer/dpaDer Verkauf einer Ökostromtochter sollte der Baywa 1,7 Milliarden Euro bringen. Die Hoffnung war überoptimistisch.Der hochverschuldete Münchner Agrarhandels- und Mischkonzern Baywa kann seinen Sanierungsfahrplan nicht halten. Grund ist die schwierige Lage der Ökostromtochter Baywa r.e., die in den kommenden Jahren nicht die erwarteten Ergebnisse erwirtschaften wird und damit auch nicht so teuer verkauft werden kann wie erhofft.Deswegen führt die Baywa-Muttergesellschaft nun Gespräche mit Großaktionären und Banken über eine Änderung des Sanierungsplans. Eigentlich sollte der Konzern bis Ende 2028 wieder auf finanziell soliden Füßen stehen.Verkauf der r.e. wird weit weniger Geld bringen als erhofftDer größte deutsche Agrarhändler war 2024 nach missglückter internationaler Expansion in finanzielle Schieflage geraten, weil das Unternehmen die Zinsen seiner Milliardenschulden nicht mehr zahlen konnte. Das Gesundungskonzept sieht im Wesentlichen vor, die in den 2010er Jahren auf Kredit gekauften beziehungsweise aufgebauten Töchter wieder zu verkaufen und damit den Schuldenberg um vier Milliarden Euro zu verringern.Die Baywa ist in Süd- und Ostdeutschland von großer Bedeutung für die Landwirtschaft. Der Konzern kauft einerseits Ernten an und beliefert die Bauern andererseits mit Landmaschinen, Saatgut und Dünger.
Baywa-Sanierung wackelt - schlechte Lage bei Problemtochter - WELT
Der Verkauf einer Ökostromtochter sollte der Baywa 1,7 Milliarden Euro bringen. Die Hoffnung war überoptimistisch.







