PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsStarterbatterie größte Schwäche bei E-Autos und VerbrennernPannenstatistikVeröffentlicht am 11.03.2026Die Batterie bleibt Hauptursache für ADAC-EinsätzeQuelle: ADAC/Wilfried WulffWenn die Pannenhelfer des ADAC ausrücken, geht es in fast der Hälfte der Fälle um einen Ausfall der Starterbatterie. Auch bei E-Autos.SP-X/München. Probleme mit der Starterbatterie bleiben die mit Abstand häufigste Ursache für Autopannen in Deutschland. Nach Angaben des ADAC gingen im vergangenen Jahr 45,4 Prozent aller Einsätze der Pannenhilfe auf das Konto des 12-Volt-Akkus. Auf Platz zwei folgten Defekte im Motormanagement oder am Hochvoltsystem, also etwa Probleme mit Einspritzung, Zündung oder Sensorik. Ihr Anteil lag bei 21,8 Prozent.
Auch bei Elektroautos ist die Starterbatterie die häufigste Ursache für einen Ausfall. Rund die Hälfte aller Pannen bei rein batterieelektrischen Fahrzeugen wurde 2025 darauf zurückgeführt. Die 12-Volt-Batterie muss bei E-Autos zwar keinen Anlasser mit Strom versorgen, wohl aber Niedervolt-Verbraucher und Steuergeräte. Ohne sie arbeitet weder die elektronische Türentriegelung noch lässt sich das Hochvoltsystem starten.
Insgesamt registrierte der ADAC bei E-Autos 50.445 Einsätze, was einem Plus von rund 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Bei Plug-in-Hybriden stieg die Zahl der Einsätze um rund 13 Prozent auf 59.985 Fälle. Die Zahl der Fahrradpannen stieg 2025 um rund 15 Prozent auf 19.455 Fälle. Insgesamt absolvierten die Pannenhelfer des Automobilclubs im vergangenen Jahr 3,69 Millionen Einsätze. Das sind 1,6 Prozent mehr als 2024.






