PfadnavigationHomePolitikDeutschlandRentendebatte„Brauchen Menschen, die bis 70 arbeiten wollen und dürfen“ – Günther fordert MentalitätswandelVeröffentlicht am 11.03.2026Lesedauer: 2 MinutenDie Rentenkommission der Bundesregierung berät über eine mögliche Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre. Diskutiert werden auch Abschläge bei früherem Eintritt, Anreize für längeres Arbeiten und die Einbeziehung von Beamten.Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Günther spricht sich für einen „Mentalitätswandel“ aus. Vorzeitig in den Ruhestand zu gehen sei gesellschaftlich akzeptiert, doch für den Erhalt des Wohlstands brauche man auch Menschen, die bis 70 arbeiten.Nach Aussage von Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) muss in Deutschland im Alter länger gearbeitet werden, damit Wohlstand erhalten bleibt. „Wir brauchen einen Mentalitätswandel“, sagte Günther im Interview des RedaktionsNetzwerks Deutschland. Günther sagte, es sei gesellschaftlich akzeptiert, dass man vorzeitig in den Ruhestand gehe oder mit 48 Jahren sein Unternehmen verkaufe und das Leben genieße. Das sei zwar individuell verständlich. Lesen Sie auch„Aber wenn wir unseren Wohlstand erhalten wollen, brauchen wir auch Menschen, die bis 70 arbeiten wollen und dürfen“, sagte Günther. „Dafür sollte es mehr gesellschaftliche Anerkennung geben als für den Vorruhestand.“In der Debatte sei es wichtig, nicht reflexhaft vom Dachdecker zu sprechen, der mit 70 Jahren nicht mehr auf dem Dach stehen könne, sagte Günther zuvor. „Da sind wir uns doch alle einig.“ Mit solchen Argumenten sei jede Diskussion tot.Hintergrund ist, dass in der Debatte um längere Arbeitszeiten beispielsweise Gewerkschaften diese mit der Begründung ablehnen, dass ältere Arbeiter und Handwerker gesundheitlich nicht länger arbeiten könnten.Aktuell steigt das Rentenalter bis 2031 schrittweise auf 67 Jahre. Wer 45
Ministerpräsident Günther macht Wohlstand von längerer Arbeit abhängig – und fordert „Mentalitätswechsel“ - WELT
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Günther spricht sich für einen „Mentalitätswandel“ aus. Vorzeitig in den Ruhestand zu gehen sei gesellschaftlich akzeptiert, doch für den Erhalt des Wohlstands brauche man auch Menschen, die bis 70 arbeiten.






