PfadnavigationHomeRegionalesSachsen-AnhaltRisiko durch Radon? Ministerium wirbt für MessboxenVeröffentlicht am 25.02.2026Lesedauer: 2 MinutenIn Sachsen-Anhalt können Menschen eine Messbox bestellen, um ein mögliches Risiko durch das Edelgas Radon erkennen zu können. (Symbolbild)Quelle: Hendrik Schmidt/dpa/dpa-tmnDas Edelgas ist radioaktiv und kann damit zur Gefahr für den Menschen werden. Wie eine Messbox helfen kann.Hunderte Haushalte in Sachsen-Anhalt nehmen derzeit schon an einem Radon-Messprogramm teil. Landesweit werde an rund 500 Wohnungen die Konzentration des gesundheitsschädlichen Edelgases über Messboxen aufgezeichnet, teilte das Umweltministerium mit. Wer noch eine solche Messbox haben will, müsse schnell sein, könne sie sich aber derzeit noch online bestellen und liefern lassen, hieß es.Das radioaktive Edelgas entsteht beim natürlichen Zerfall von Uran und Radium im Boden. In Deutschland stellt es vor allem in gebirgigen Regionen ein Gesundheitsrisiko dar. Hohe Radonkonzentrationen gibt es dem Lungeninformationsdienst des Helmholtz Zentrums München zufolge etwa im Erzgebirge sowie in Teilen des Bayerischen Waldes und des Saarlands. Aber auch in Sachsen-Anhalt kommt das Edelgas in einigen Regionen verstärkt im Boden vor, etwa im Harz und dem südlichen Harzvorland.Risiko nur durch Messung zu erkennenIn der Außenluft verdünnt sich das Gas schnell und stellt normalerweise kein Problem dar. Allerdings gelangt es aus dem Untergrund durch Risse im Fundament, undichte Rohrdurchführungen, Kabelschächte oder offene Poren in Wänden auch in Häuser.