PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsAbo-Pionier setzt auf HändlernetzLynk & Co: Strategiewechsel bei Vertrieb Veröffentlicht am 25.02.2026Lesedauer: 2 MinutenLynk&Co ändert sein VertriebemodellQuelle: Lynk&Co/LucyBinderEinst wollte Lynk & Co mit Abo-Modell und „Clubs“ die Autonutzung revolutionieren. Die Kundenresonanz war verhalten. Jetzt ändert die Marke ihren Plan. SP-X/Köln/München. Die vor rund zehn Jahren als Gemeinschaftsprojekt von Geely und Volvo ins Leben gerufene Automarke Lynk & Co vollzieht in Europa einen deutlichen Kurswechsel. Statt über Auto-Abo und Online-Direktvertrieb setzt der Hersteller künftig auf klassische Händlerstrukturen.
Ursprünglich wollte Lynk & Co den Autokauf neu denken. In den Anfangsjahren stand das digitale Abo-Modell mit Club-Ansatz im Mittelpunkt, bei dem Fahrzeuge flexibel genutzt und sogar untereinander geteilt werden konnten. Mit diesem „Mobility as a Service“-Konzept zielte die Marke vor allem auf eine junge, onlineaffine Kundschaft.
Mittlerweile lässt Lynk & Co das Abo-Modell schrittweise auslaufen. Stattdessen baut die China-Marke ein konventionelles Retail-Netzwerk auf. Die Fahrzeuge werden über lokale Vertriebspartner verkauft, die deutsche Website listet inzwischen rund zwei Dutzend Händler sowie mehr als 80 Servicepunkte auf. In München hat ein Autohaus kürzlich den ersten exklusiven Showroom der Marke eröffnet. Weitere Standorte sollen folgen, mit denen Sichtbarkeit, Kundennähe und Absatzchancen steigen sollen.






