PfadnavigationHomePodcastsInside USAPodcast zur US-Politik"No te dejes!" – schafft eine demokratische Latina den Gouverneurscoup in Texas?Veröffentlicht am 20.02.2026Lesedauer: 3 MinutenQuelle: Jan KlauthNach dem Wahl-Schock von 2024 waren die Demokraten lange Zeit wie gelähmt. Doch nach den Wahlsiegen vom vergangenen November keimt neue Hoffnung in der Partei auf, und nun könnte es sogar in Texas eine Überraschung durch die Demokraten geben.Eine Kandidatin mit mexikanischen Wurzeln will die Stimmung gegen Inflation, hohe Strompreise und ICE-Einsätze nutzen und fordert Gouverneur Greg Abbott heraus. Werden Trumps Kernthemen Migration und Wirtschaft zur Gefahr für die Republikaner?Hier können Sie die Folge direkt hören:

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Den in dieser Folge erwähnten Podcast „Ernstfall - Was, wenn Russland uns angreift?“ finden Sie unter diesem Link.

Hier bekommen Sie einen ersten Eindruck von der Folge:In der aktuellen Folge von „Der Amerika-Effekt“ geht es um mögliche politische Verschiebungen vor den Midterms in den USA – und um die Gründe dafür, warum ausgerechnet Texas für beide Parteien zum Stresstest werden könnte.Nach der Präsidentschaftswahl 2024 wirkten die Demokraten lange orientierungslos. Inzwischen zeigen Umfragen jedoch einen leichten Stimmungsumschwung: Viele Wähler rechnen wirtschaftliche Probleme nicht mehr automatisch der vorherigen Regierung an, sondern verbinden sie zunehmend mit der aktuellen Politik. Zwei Zahlen, die in diesem Zusammenhang kursieren, sind politisch brisant: Ein großer Teil der Bevölkerung berichtet von Schwierigkeiten, laufende Rechnungen zu bezahlen – und eine deutliche Mehrheit nimmt wahr, dass das Leben im ersten Amtsjahr von Donald Trump teurer geworden ist. Damit verliert das Argument an Zugkraft, man verwalte lediglich Altlasten der Administration von Joe Biden.Wenn Preise zur Wahlkabine führenIm Zentrum steht für die meisten Wähler das Thema „Affordability“: Mieten, Supermarkt, Energie. Gerade bei letzterer zeigt sich ein neues Spannungsfeld, das in Texas besonders sichtbar wird: Der Boom großer Tech-Unternehmen und der Aufbau zahlreicher Rechenzentren erhöhen den Strombedarf. Weil Netzanschlüsse oft Jahre dauern, setzen Betreiber teils auf eigene Kraftwerkslösungen – mit Folgen für regionale Strompreise. Das Thema eignet sich politisch, weil es eine alltagsnahe Rechnung berührt, die die Wähler unmittelbar spüren.