PfadnavigationHomePanoramaWetterDeutschland bleibt winterlich – bis zu minus 13 Grad und 40 Zentimeter Neuschnee möglichVeröffentlicht am 19.02.2026Lesedauer: 3 MinutenDer Deutsche Wetterdienst (DWD) geht davon aus, dass in einem Band vom Münsterland über Nordhessen, dem Norden von Rheinland-Pfalz bis Ostbayern verbreitet Schnee fällt, auch in tiefen Lagen.Noch einmal zieht der Winter über Deutschland: Der Deutsche Wetterdienst geht davon aus, dass große Teile des Landes am Donnerstag und Freitag wieder einschneien – bis zu 40 Zentimeter Neuschnee sind möglich. Vor allem im Osten wird es eisig.Am Donnerstag und Freitag muss sich Deutschland erneut auf Schnee einstellen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) geht davon aus, dass in einem Band vom Münsterland über Nordhessen, dem Norden von Rheinland-Pfalz bis Ostbayern verbreitet Schnee fällt, auch in tiefen Lagen. Bis zum Vormittag werden verbreitet ein bis fünf Zentimeter Neuschnee erwartet, gebietsweise sind um zehn Zentimeter möglich. In den Staulagen der westlichen und zentralen Mittelgebirge – etwa im Westerwald, im Taunus, im Rothaargebirge sowie im Spessart – können lokal sogar unwetterartige Mengen auftreten. Dort sind innerhalb von sechs bis neun Stunden bis zu 20 Zentimeter Neuschnee nicht ausgeschlossen. Auch vom Niederrhein über das Münsterland bis ins Ruhrgebiet sind binnen sechs Stunden um zehn Zentimeter Neuschnee möglich.Bis zum Nachmittag sollen die Schneefälle dann nachlassen. In den tiefen Lagen des Westens geht der Schnee zunehmend in Regen über. In höheren Lagen oberhalb von 200 bis 400 Metern fallen hingegen nochmals ein bis fünf Zentimeter, in Staulagen bis zu zehn Zentimeter Neuschnee.Lesen Sie auch30 bis 40 Zentimeter in den Alpen Besonders viel Schnee fällt in den Alpen: Hier sind bis Freitagvormittag 15 bis 30 Zentimeter, westlich des Inns in Staulagen teilweise auch um 40 Zentimeter möglich. Das kann im Verkehr zu Problemen führen. Schnee und Regen fallen in Baden-Württemberg und Bayern teils auf gefrorene Böden – es besteht Glatteisgefahr, wie der DWD sagt.Verbreitet muss in Deutschland in der Nacht und der Früh mit Frost gerechnet werden, ausgenommen sind die tiefen Lagen des Westens und des Südwestens. Im Norden und Nordosten fällt die Temperatur bei teils klarem Himmel auf bis zu -13 Grad. In der Osthälfte muss daher gebietsweise mit Glätte gerechnet werden, in Sachsen auch durch geringen Neuschnee. Im Südwesten und im äußersten Süden warnt der DWD vor Glatteis, vor allem in Senken und in Tälern. Kein Präsenzunterricht an mehreren SchulenAn mehreren Schulen in Hessen findet heute witterungsbedingt kein Präsenzunterricht statt. Darüber informierte unter anderem der Rheingau-Taunus-Kreis. „Aufgrund des angekündigten starken Schneefalls in der Nacht vom 18. auf den 19. Februar, haben mehrere Schulen beschlossen, am 19. Februar in den Distanzunterricht zu gehen“, teilte die örtliche Verwaltung mit. Konkrete Informationen seien an der jeweiligen Schule zu erhalten. Lesen Sie auchDie winterlichen Verhältnisse beschäftigen auch den Frankfurter Flughafen. „Für heute stehen annähernd 1100 Flüge in der Planung“, teilte ein Sprecher auf Anfrage mit. „Stand jetzt sind 83 Annullierungen, davon wird ein Großteil – aber nicht alle – auf die Wettersituation zurückzuführen sein.“ Momentan registriere man leichten Schneefall. „Der Winterdienst ist seit der Nacht im vollen Einsatz und hat die Situation soweit im Griff.“ Der Betrieb laufe „mit einzelnen Einschränkungen.“Teils frühlingshafte Temperaturen am WochenendeAm Freitag lassen die Schneefälle nach und es wird verbreitet deutlich milder: „Im Nordosten leichter Dauerfrost, sonst 1 bis 4, in Rheinnähe bis 8 Grad“, so der DWD. Teils frühlingshaft zeigt sich das Wochenende: Am Samstag steigen die Höchstwerte im Westen und Südwesten auf 7 bis 13 Grad, nur im Nordosten bleibt es noch kühler. In der Nacht zu Sonntag wird neuer Regen erwartet, bei Tiefstwerten zwischen fünf und zwei Grad.Am Sonntag klettern die Werte dann noch ein wenig höher. Es bleibt regnerisch und grau, bevor die Schauer ostwärts abziehen. Mit sieben Grad an der dänischen Grenze und bis zu zehn Grad in Hamburg wird es spürbar milder.dpa/sebe/ceb
Wetter: Deutschland bleibt winterlich – bis zu minus 13 Grad und 40 Zentimeter Neuschnee möglich - WELT
Noch einmal zieht der Winter über Deutschland: Der Deutsche Wetterdienst geht davon aus, dass große Teile des Landes am Donnerstag und Freitag wieder einschneien – bis zu 40 Zentimeter Neuschnee sind möglich. Vor allem im Osten wird es eisig.







