PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsViermal höher als gedachtStudie zu Plug-in-Hybrid-VerbräucheVeröffentlicht am 18.02.2026Lesedauer: 2 MinutenFür den Hersteller BYD sind Plug-in-Hybride wichtig. 53 Prozent aller vom chinesischen Hersteller in Deutschland 2025 zugelassenen Pkw gehörten zu dieser AntriebskategorieQuelle: BYDEigentlich sollen Plug-in-Hybride helfen, die CO2-Emissionen von Autos zu senken. Eine Auswertung von rund einer Million Fahrzeuge zeigt jedoch: Der elektrische Fahranteil bleibt gering, die CO₂-Bilanz enttäuscht.SP-X/Karlsruhe/Berlin. Plug-in-Hybride leisten deutlich weniger fürs Klima als bislang angenommen. Das zeigt eine neue Untersuchung des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI und weiterer Partner auf Basis von Echtdaten von rund einer Million Fahrzeugen der Baujahre 2021 bis 2023. Demnach liegt der reale Kraftstoffverbrauch von PHEV im Schnitt bei 5,9 Litern je 100 Kilometer. Das sind rund vier Mal so viel wie die offiziellen Typgenehmigungswerte.

Hauptgrund ist der geringe elektrische Fahranteil. Im Alltag werden Plug-in-Hybride nur zu etwa einem Viertel rein elektrisch bewegt. Selbst häufiges Laden senkt den Verbrauch nur begrenzt. In der Praxis bleiben die Fahrzeuge im Flottenmittel stets über 2,8 Liter je 100 Kilometer und erreichen damit Emissionswerte auf Verbrenner-Niveau.