PfadnavigationHomePolitikDeutschlandKurz vor ParteitagDemografie-Probleme „ambitionslos aufgeschoben“ – Parteinachwuchs will CDU als „Reformpartei“Veröffentlicht am 17.02.2026JU-Chef Johannes Winkel und Pascal Reddig (r.), Vorsitzender der Jungen Gruppe der UnionsfraktionQuelle: Sebastian Willnow/dpaCDU-Nachwuchspolitiker wünschen sich für ihre Partei eine klarere Rolle. Sie müsse dieses „großartige Land“ mit Reformen für die Zukunft in einer „schwierigen Welt“ rüsten. Dafür müsse das „Prinzip Gießkanne“ in der Sozialpolitik beendet werden.Vor dem am Freitag beginnenden CDU-Parteitag fordert der Parteinachwuchs mehr Mut zu Reformen. In einem Gastbeitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ kritisieren Johannes Winkel und Pascal Reddig, Regierungen der vergangenen 20 Jahre hätten das bekannte Problem mit der Demografie „ambitionslos aufgeschoben“.Reddig ist Vorsitzender der Jungen Gruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Winkel Bundesvorsitzender der Jungen Union. Beide hatten im Dezember beim Votum über ein Rentengesetz der schwarz-roten Regierung mit Nein gestimmt.Die beiden Nachwuchspolitiker fordern in dem Gastbeitrag die „Einführung eines fairen Ausgleichs zwischen den Generationen“ per Nachhaltigkeitsfaktor. In der Sozialpolitik müsse das „Prinzip Gießkanne“ beendet werden.Es werde diejenige Partei erfolgreich sein, „die erklärt, dass wir die Herausforderungen stemmen können, wenn alle – Arbeitnehmer, Unternehmen, Beamte, Jüngere wie Ältere – ihren Beitrag leisten. Die Partei, die aus der lähmenden Mutlosigkeit ausbricht. Die Partei, die klarmacht, dass wir es selbst in der Hand haben, dieses großartige Land mit Reformen für die Zukunft in einer schwierigen Welt zu rüsten“. Dies müsse die Union leisten und zur „Reformpartei“ werden.dpa/jm
Johannes Winkel und Pascal Reddig: Parteinachwuchs will CDU als „Reformpartei“ - WELT
CDU-Nachwuchspolitiker wünschen sich für ihre Partei eine klarere Rolle. Sie müsse dieses „großartige Land“ mit Reformen für die Zukunft in einer „schwierigen Welt“ rüsten. Dafür müsse das „Prinzip Gießkanne“ in der Sozialpolitik beendet werden.








