PfadnavigationHomePolitikDeutschlandAnstellung von Familienangehörigen„Geschmäckle“ in Niedersachsen – Neuer Vorwurf der Vetternwirtschaft gegen AfDVeröffentlicht am 17.02.2026Lesedauer: 2 MinutenDie Ehefrau des niedersächsischen AfD-Landeschefs Schledde arbeitet nach einem Medienbericht für einen AfD-Bundestagsabgeordneten. Die Partei weist den Vorwurf der Vetternwirtschaft zurück.Nun erreichen die Vorwürfe, die AfD betreibe Vetternwirtschaft, auch Niedersachsen. Der Landesvorsitzende Ansgar Schledde bestätigt, dass seine Frau in einem Büro eines AfD-Bundestagsabgeordneten arbeitet. Die Partei gerät damit weiter unter Druck.Die Diskussion über die Anstellung von Familienangehörigen innerhalb der AfD erreicht Niedersachsen. Einem Bericht des Nachrichtenportals „t-online“ zufolge arbeitet die Ehefrau des Landesvorsitzenden Ansgar Schledde in einem Büro eines AfD-Bundestagsabgeordneten.Auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur erklärte ein Sprecher der AfD Niedersachsen, man weise den Vorwurf der Vetternwirtschaft zurück. Weiter werde man die Sache nicht kommentieren. Auch die AfD-Landtagsfraktion äußere sich nicht zu Personalangelegenheiten.Dem „t-online“-Bericht zufolge ist Schleddes Ehepartnerin beim niedersächsischen AfD-Bundestagsabgeordneten Danny Meiners angestellt. Sowohl Schledde als auch Meiners hätten die Anstellung in Meiners Bundestagsbüro bestätigt.Lesen Sie auch„Die Mitarbeiterin wurde zu Beginn der Legislatur nach einem normalen Bewerbungs- und Auswahlverfahren ausschließlich aufgrund ihrer fachlichen Eignung eingestellt“, teilte Meiners auch auf dpa-Anfrage mit. „Die Einstellung erfolgte gemäß allen rechtlichen Vorgaben.“Weiter heißt es in dem „t-online“-Bericht, Schledde habe mitgeteilt, dass das Anstellungsverhältnis seiner Ehefrau im Bundestag „rechtlich einwandfrei“ sei und dass es keine sogenannten Über-Kreuz-Beschäftigungen gebe. Schledde schließe damit aus, dass er im Gegenzug in seinem Büro Angehörige von Meiners beschäftigt.Zuletzt waren auch in anderen Bundesländern Fälle bekanntgeworden, in denen Familienangehörige von AfD-Politikern an anderer Stelle für die AfD arbeiten. Der AfD-Vorsitzende Tino Chrupalla hatte mit Blick auf die Debatte gesagt, es handle sich zwar um Verträge, die rechtskräftig und nicht zu beanstanden seien. Aber: „Ein Geschmäckle hat's.“Chrupalla selbst beschäftigt nach eigenen Angaben in seinen Bürgerbüros die Ehefrau des sächsischen Landtagsabgeordneten Roberto Kuhnert.dpa/nw
Anstellung von Familienangehörigen: „Geschmäckle“ in Niedersachsen – Neuer Vorwurf der Vetternwirtschaft gegen AfD - WELT
Nun erreichen die Vorwürfe, die AfD betreibe Vetternwirtschaft, auch Niedersachsen. Der Landesvorsitzende Ansgar Schledde bestätigt, dass seine Frau in einem Büro eines AfD-Bundestagsabgeordneten arbeitet. Die Partei gerät damit weiter unter Druck.











