PfadnavigationHomePanoramaRheinlandMehrere Messerangriffe überschatten KarnevalVeröffentlicht am 17.02.2026Lesedauer: 3 MinutenGleich drei Messerangriffe am vergangenen Wochenende trüben die Karnevalsstimmung. Im Leverkusen gerieten bei einer Party mehrere Personen in einen Streit. Einer von ihnen stach mit einem Messer auf einen 15-Jährigen ein.Beim Karneval werden am Wochenende mehrere Menschen Opfer von Messerangriffen. Ein 16-Jähriger sitzt wegen einer Attacke mittlerweile in Untersuchungshaft, anderen Ortes wird ein 15-Jähriger niedergestochen.Nach einer lebensgefährlichen Stichverletzung im niederrheinischen Grefrath sitzt ein 16-jähriger mutmaßlicher Täter wegen des Verdachts des versuchten Totschlags in Untersuchungshaft.Am Rande einer Karnevalsfeier war ein 20-jähriger Mann niedergestochen und lebensgefährlich verletzt worden. Die Tat hatte sich in der Nacht von Donnerstag auf Freitag kurz vor Mitternacht auf einem Parkplatz neben einem Eissportzentrum ereignet, in dem Hunderte Menschen in einem Festzelt eine Karnevalsfeier an Altweiber besucht hatten.Lesen Sie auchDer Verdächtige habe die afghanische Staatsangehörigkeit. Nach bisherigem Ermittlungsstand sei es zwischen dem späteren Opfer und einem Trio, zu dem der 16-Jährige zählte, zu einem Streit gekommen. Der Gesundheitszustand des 20-Jährigen hatte sich am Freitag stabilisiert, er wurde aber weiter im Krankenhaus behandelt. Die Umstände der Tat seien weiterhin unklar.Mehrere Messerangriffe überschatten KarnevalIn Havixbeck im Kreis Coesfeld ist ein 55 Jahre alter Mann durch einen Messerangriff lebensgefährlich verletzt worden. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, kam es am Sonntag zunächst zu einem verbalen Streit zwischen dem 55-Jährigen und einem 26-Jährigen. Im Verlauf des Streits soll der 26-Jährige dann mit einem Messer auf den Oberkörper des Mannes eingestochen haben.Rettungskräfte brachten den 55-Jährigen in ein Krankenhaus. Nach jüngstem Stand besteht keine Lebensgefahr mehr. Der Tatverdächtige flüchtete zunächst vom Tatort. Einsatzkräfte nahmen den 26-jährigen Deutschen später an seiner Wohnung fest. Der Hintergrund der Tat ist noch unklar. Eine Mordkommission ermittelt.Wie die Polizei mitteilte, gerieten mehrere Personen am Samstagabend bei einer Karnevalsparty in Leverkusen in Streit. Einer von ihnen zückte ein Messer und stach damit auf einen 15-Jährigen ein – das Messer traf eine Arterie am Oberschenkel und der Junge verlor sehr viel Blut. Im Krankenhaus wurde er notoperiert, inzwischen schwebt er nach Polizeiangaben nicht mehr in Lebensgefahr. Der Tat verdächtigt wird ein 20-jähriger Deutscher, er wurde festgenommen.Lesen Sie auchIn Wuppertal mussten Rettungskräfte wegen einer weiteren Messerattacke ausrücken. In einem Bus gab es am späten Samstagabend einen Streit zwischen zwei Gruppen. Der Streit eskalierte, jemand zückte ein Messer und mehrere Menschen wurden durch Messerstiche verletzt, wie die Polizei mitteilte. Der Busfahrer hielt an und alarmierte die Polizei. Die Verletzten kamen ins Krankenhaus, und ein Tatverdächtiger wurde gefasst. Laut „Bild“ handelte es sich bei beiden Gruppen um Karnevalisten. Der Tatverdächtige soll ein 20 Jahre alter Deutscher sein, welcher der Polizei bereits bekannt war. Die Verletzten sollen zwischen 19 und 24 Jahre alt gewesen sein.In Rain (Landkreis Donau-Ries) verletzte ein Unbekannter nach einer Faschingsveranstaltung 16 Menschen mit Reizgas leicht. Die Betroffenen klagten nach dem Vorfall am Sonntagabend über Atemwegsreizungen, Erbrechen und Augenreizungen, wie die Polizei mitteilte. Nach einem örtlichen Faschingsumzug hätten die Menschen in umliegenden Gaststätten und Kneipen gefeiert. Dabei sei es in einem Lokal zu einer Reizgasattacke gekommen. Bislang ist unklar, wer für den Vorfall verantwortlich ist.dpa/jm
Havixbeck und Grefrath: Messerangriffe bei Karnevalsfeiern in Nordrhein-Westfalen - WELT
Beim Karneval werden am Wochenende mehrere Menschen Opfer von Messerangriffen. Ein 16-Jähriger sitzt wegen einer Attacke mittlerweile in Untersuchungshaft, anderen Ortes wird ein 15-Jähriger niedergestochen.







