PfadnavigationHomeNewstickerDPAInfolineWirtschaft (DPA)Ifo: Europas Bauwirtschaft vor deutlichem WachstumVeröffentlicht am 13.02.2026Lesedauer: 2 MinutenIn Europa zieht die Baukonjunktur an - in Deutschland erwartet das Ifo-Institut ab 2027 wieder mehr Wohnungsfertigstellungen. (Archivbild)Quelle: Karl-Josef Hildenbrand/dpaIm deutschen Wohnungsbau wird dagegen wohl erst dieses Jahr die Talsohle durchschritten.Für die europäische Bauwirtschaft geht es wieder aufwärts. Im laufenden Jahr wird dort ein reales Wachstum von 2,4 Prozent erwartet, wie die Forschergruppe Euroconstruct, zu der auch das Münchner Ifo-Institut gehört, mitteilt. Das wäre eine deutliche Verbesserung zu den nur 0,3 Prozent des vergangenen Jahres.«Die europäische Bauwirtschaft schaltet 2026 aus dem Leerlauf direkt in den übernächsten Gang und hält dieses Tempo bis 2028 weitgehend durch», sagt Ifo-Bauexperte Ludwig Dorffmeister. 2027 werden 2,2 Prozent erwartet, 2028 noch 1,9 Prozent.Treiber sind sowohl der Wohnungs- als auch der Tiefbau. In beiden werde das Marktvolumen 2028 um jeweils 7,5 Prozent höher liegen als 2025. Ursache dafür seien das regional knappe Wohnraumangebot und der enorme Investitionsbedarf im Verkehrs- und Energiesektor. Der übrige Hochbau werde bis 2028 dagegen nur um 4,7 Prozent wachsen.Unklar, was das Sondervermögen bringt«Für die Bauwirtschaft in Deutschland ist noch unklar, welche Impulse das sogenannte Sondervermögen bringen wird, weil ein wesentlicher Teil nicht für Investitionen genutzt werden dürfte», sagt Dorffmeister. «Mit Blick auf den Verkehrsbereich machen sich die zusätzlichen Finanzmittel nur im Schienensektor positiv bemerkbar.»