PfadnavigationHomePanoramaHamburgMann stirbt nach Streit in Restaurant – Opfer-Angehörige sorgen für Tumult in KlinikVeröffentlicht am 13.02.2026Lesedauer: 2 MinutenIn Hamburg fahndet die Polizei nach einem tatverdächtigen Iraner, der nach einer Gewalttat am Krankenhaus flüchtig ist. Familienangehörige des Mannes hatten vor der Notaufnahme des Gebäudes randaliert. „Hat für große Unruhe gesorgt“, sagt WELT-Reporter Gerrit Schröder.Nach einem blutigen Streit in einem Hamburger Restaurant haben Angehörige eines Schwerverletzten für Aufruhr in einer Klinik gesorgt. Der Verletzte wurde dort wegen Stichverletzungen behandelt – und starb schließlich daran.Nach einem Streit zwischen mehreren Menschen in einem Hamburger Restaurant ist ein Beteiligter an seinen Verletzungen gestorben. Zeugen brachten die lebensgefährlich verletzte Person zunächst ins Krankenhaus, wo sie dann aber ihren Verletzungen erlag, wie die Polizei mitteilte. Nach Angaben des „Hamburger Abendblatts“ soll es sich bei dem Toten um den Betreiber des Ladens handeln.Viele Details, etwa zu Verdächtigen oder der Art der Verletzungen, nannte die Polizei zunächst nicht. „Wir fahnden“, erklärte ein Sprecher. Festgenommen worden sei noch niemand. Eine Mordkommission ermittelt demnach.Lesen Sie auchWie WELT erfuhr, soll sich der tödliche Angriff am Abend gegen 21.30 Uhr in einem persischen Restaurant ereignet haben, das von einer afghanischen Familie geführt wird. Demnach betrat ein Mann das Lokal, geriet dort mit einem der Geschäftsführer in Streit und wurde von ihm gebeten, das Ganze „draußen auf einem Hinterhof zu klären“. Dort setzte sich die Auseinandersetzung fort – kurz darauf kam der Geschäftsführer mit einer schweren Stichverletzung im Oberkörper zurück ins Restaurant.Mitarbeiter brachten ihn umgehend in die Notaufnahme eines nahegelegenen Krankenhauses, wo Ärzte zunächst noch um sein Leben kämpften, den Mann aber nicht mehr retten konnten. Nach dem Tod des Opfers kam es nach WELT-Informationen zu Tumulten: Angehörige haben versucht, sich teils gewaltsam Zugang zum Krankenhaus zu verschaffen. Lesen Sie auchDie Polizei löste einen Großeinsatz aus. Rund 20 Streifenwagen waren vor Ort, dazu wurden Kräfte der Bundespolizei sowie eine Hundertschaft der Bereitschaftspolizei hinzugezogen. Mehrere Menschen hätten versucht, den Verletzten aufzusuchen, es seien aber nur die engsten Verwandten zu ihm gelassen worden. Dadurch sei es zu mehreren Zwischenfällen gekommen, die den Krankenhausbetrieb gestört hätten, hieß es.Offiziell sind die Hintergründe noch unklar, die Mordkommission sicherte die Nacht über Spuren; der Täter ist flüchtig. Nach WELT-Informationen soll es sich um einen Iraner handeln, der zuvor bei der afghanischen Familie um die Hand einer Nichte angehalten habe – die Ablehnung könnte den Streit ausgelöst haben.dpa/kami
Hamburg: Mann stirbt nach Streit in Restaurant – Opfer-Angehörige sorgen für Tumult in Klinik - WELT
Nach einem blutigen Streit in einem Hamburger Restaurant haben Angehörige eines Schwerverletzten für Aufruhr in einer Klinik gesorgt. Der Verletzte wurde dort wegen Stichverletzungen behandelt – und starb schließlich daran.






