PfadnavigationHomePolitikDeutschlandNationales WaffenregisterZahl verschwundener Waffen in Privatbesitz hat sich seit 2018 fast verdoppeltVeröffentlicht am 11.02.202647.335 Waffen gelten in Deutschland als verschwundenQuelle: Silas Stein/dpaImmer mehr Waffen aus Privatbesitz gelten in Deutschland als verschwunden. Laut dem Nationalen Waffenregister waren Ende 2025 mehr als 47.000 Schusswaffen als verloren oder gestohlen gemeldet – fast doppelt so viele wie 2018.Die Zahl der in Deutschland als verschwunden gemeldeten Waffen aus Privatbesitz hat sich innerhalb von acht Jahren fast verdoppelt. Im Nationalen Waffenregister waren Ende 2025 insgesamt 47.335 Waffen als gestohlen oder abhandengekommen registriert, wie das Bundesinnenministerium auf Anfrage mitteilte.Vier Fünftel dieser Waffen (38.277) wurden als verloren gemeldet, ein Fünftel (9.058) als gestohlen. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung darüber berichtet. Zum Vergleich: Anfang 2018 waren es noch 24.531 verschwunden Waffen in dem Register, davon galten 19.282 als verloren und 5.249 als gestohlen.Lesen Sie auchDer Vizevorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Manuel Ostermann, nannte die Zahl der gestohlenen Waffen erschreckend. Hier seien „skrupellose Kriminelle“ am Werk. „Wer Schusswaffen stiehlt, scheut vor nichts zurück: Er bricht in Privathäuser ein, knackt Panzerschränke und stiehlt scharfe Waffen“, sagte Ostermann zu „Bild“. Die gestohlenen Waffen landeten dann „wahrscheinlich auf dem Schwarzmarkt“. Diesen illegalen Handel zu unterbinden, gehe nur mit mehr Geld, mehr Befugnissen und mehr Spezialisten bei der Polizei.Nach den jüngsten Daten waren Ende Dezember rund fünf Millionen Schusswaffen legal im Besitz von Jägern, Sportschützen und Sammlern. Hinzu kamen rund 526.000 registrierte Waffenteile.dpa/jho
Nationales Waffenregister: Zahl verschwundener Waffen in Privatbesitz hat sich seit 2018 fast verdoppelt - WELT
Immer mehr Waffen aus Privatbesitz gelten in Deutschland als verschwunden. Laut dem Nationalen Waffenregister waren Ende 2025 mehr als 47.000 Schusswaffen als verloren oder gestohlen gemeldet – fast doppelt so viele wie 2018.






