PfadnavigationHomeNewstickerDPAInfolineWirtschaft (DPA)Krisen kosten Deutschland fast 1.000 Milliarden EuroVeröffentlicht am 07.02.2026Lesedauer: 2 MinutenSeit Jahren bremsen immer neue Krisen die deutsche Wirtschaft aus. (Symbolbild)Quelle: Soeren Stache/dpaCorona-Pandemie, Ukraine-Krieg, Zoll-Streit: Seit 2020 reiht sich eine Krise an die andere. Das kommt die deutsche Wirtschaft teuer zu stehen. Die Einbußen stellen frühere Krisen in den Schatten.Die ökonomischen Kosten der Dauerkrisen der vergangenen Jahre für Deutschland summieren sich nach IW-Schätzungen inzwischen auf fast eine Billion Euro. Für die sechs Jahre seit 2020 ergebe sich ein Ausfall an preisbereinigtem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von insgesamt 940 Milliarden Euro, rechnet das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) vor.Je Erwerbstätigen entspreche dies einem Wertschöpfungsverlust von deutlich mehr als 20.000 Euro infolge von Corona-Pandemie, den Auswirkungen des russischen Krieges gegen die Ukraine und der konfrontativen Politik der USA.Ein Viertel der gewaltigen Gesamtsumme entfällt den Berechnungen zufolge auf das von Zollkonflikten mit der Regierung von US-Präsident Donald Trump geprägte vergangene Jahr. Amtlichen Zahlen zufolge schrammte die deutsche Wirtschaft 2025 knapp am dritten Jahr ohne Wirtschaftswachstum in Folge vorbei, die Wirtschaftsleistung legte real um 0,2 Prozent zu.Wirtschaft stärker belastet als in früheren Krisen«Die laufende Dekade ist bislang von außergewöhnlichen Schocks und gewaltigen ökonomischen Anpassungslasten geprägt, die mittlerweile