PfadnavigationHomeRegionalesHessenSo kommt man trotz Warnstreiks im Nahverkehr voranVeröffentlicht am 30.01.2026Lesedauer: 2 MinutenWegen des Warnstreiks müssen Fahrgäste am Montag auf andere Verkehrsmittel umsteigen. (Symbolbild)Quelle: Robert Michael/dpaAm Montag bleiben wegen eines Tarifstreits vielerorts Busse und Bahnen in den Depots. In Hessen gibt es einen Streikaufruf für fünf Städte. Das können Fahrgäste tun, um trotzdem mobil zu sein.Zum Warnstreik aufgerufen sind Beschäftigte im Nahverkehr in Frankfurt, Wiesbaden, Kassel, Marburg und Gießen. Betroffen sein werden Busse und Bahnen in sehr unterschiedlichem Ausmaß, da der Nahverkehr in den Kommunen unterschiedlich organisiert ist.In Marburg und Gießen rechnen die Stadtwerke mit keinerlei Auswirkungen. In den anderen Städten müssen sich Fahrgäste dagegen auf erhebliche Einschränkungen einstellen.Ihnen wird geraten, kurz vor Fahrtantritt noch einmal Informationen einzuholen. Dies geht beispielsweise online über die Fahrtauskunft bei rmv.de. Hier kann man die Verkehrsmittel, die nicht fahren, ausblenden und erhält so eine aktuelle Auskunft.In Frankfurt fallen U- und Straßenbahnen unter den umstrittenen Tarifvertrag. S-Bahnen, Regionalzüge und die in der Stadt privatrechtlich betriebenen Busse dürften dagegen nicht bestreikt werden - mit ihnen kann man also vorankommen. Gleiches gilt für regionale Buslinien und Express-Busse. Man müsse aber mit einer hohen Nachfrage rechnen, teilt die Nahverkehrsgesellschaft traffiq mit.