PfadnavigationHomeRegionalesMecklenburg-VorpommernUmfrage: Generation Z zeigt doch hohe ArbeitsbereitschaftVeröffentlicht am 30.01.2026Lesedauer: 3 MinutenEiner Umfrage des Arbeitgeberverbands Nordmetall zufolge sind in der Generation Z nur neun Prozent MINT-Fans, also Anhänger von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. (Archivbild)Quelle: Armin Weigel/dpaWeshalb unterschätzen viele Jugendliche die Gehälter in der Industrie? Eine Umfrage gibt Einblicke in Berufswünsche und Erwartungen der Generation Z.Von wegen nur Work-Life-Balance und Selbstverwirklichung: Zumindest gegenüber den Arbeitgebern der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie zeigt die Generation Z in einer Befragung eine hohe Arbeitsbereitschaft und großen Optimismus. So strebten zwei Drittel der etwa zwischen 1995 und 2010 geborenen Jugendlichen eine Vollzeitbeschäftigung an, heißt es in der der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Untersuchung. Ein Viertel wünscht sich jedoch die Möglichkeit, je nach Lebensphase zwischen Voll- und Teilzeit wechseln zu können.2.700 Abiturienten und Abiturientinnen befragtFür die Untersuchung haben der Arbeitgeberverband Nordmetall, die Nordakademie und das Institut für angewandte Arbeitswissenschaft (ifaa) nach eigenen Angaben in den Jahren 2022 bis 2024 in Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern mehr als 2.700 Abiturientinnen und Abiturienten sowie 200 Geschäftsführungen und Personalleitungen befragt. Die Ergebnisse seien nun in einer Broschüre zusammengefasst worden.Der Generation Z zugeordnete Jugendliche gelten als «Digital Natives», die mit Smartphones und sozialen Medien vertraut sind. Im Allgemeinen wird ihnen nachgesagt, dass sie Wert auf Individualität, Nachhaltigkeit, Work-Life-Balance und Selbstverwirklichung legen - mit Folgen für Beruf und Konsum.Der Befragung zufolge sind für die jungen Leute Überstunden kaum ein Problem. So seien rund 80 Prozent grundsätzlich bereit, situativ mehr zu arbeiten. Jeder fünfte Jugendliche sei sogar «immer gern» bereit für Überstunden. Nur drei Prozent der Jugendlichen wollten «möglichst