PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsWer fahren muss, fährt sanftRatgeber: Glatteis Veröffentlicht am 28.01.2026Lesedauer: 2 MinutenIm Winter ist Schnee das kleinere Problem - verglichen mit GlatteisQuelle: KiaHektisches Lenken und hartes Bremsen können auf Glatteis gefährlich werden. Sicherer fährt es sich maximal sanft. SP-X/Köln. Bei Glatteis fährt man am besten gar nicht mit dem Auto. Geht es nicht anders oder wird man von der spiegelglatten Fahrbahn überrascht, hilft Besonnenheit.

Glatteis ist die wohl gefährlichste Wetterlage für Autofahrer: Regen oder Nebel trifft auf eine bereits ausgekühlte Fahrbahn, das Wasser friert sofort und bildet eine harte, glasige Eisschicht – oft so unauffällig, dass man sie erst merkt, wenn das Auto schon rutscht. An einigen Stellen ist an kalten Wintertagen besondere Vorsicht geboten: An schattigen Stellen, im Wald oder auf Brücken kann es auch an etwas milderen Tagen überraschend rutschig werden, weil dort der Asphalt stärker auskühlt.

Gerät man aufs Glatteis, ist ein ruhiger Fahrstil nötig: sanft, vorausschauend und doppelt vorsichtig. Der Bremsweg ist auf Eis extrem lang, weshalb großer Abstand und geringes Tempo die eigentlichen Lebensversicherungen sind. Beginnt das Fahrzeug trotzdem zu rutschen, sind hektisches Lenken und hartes Bremsen erst recht tabu. Wenn das Auto schlittert, ist auch die richtige Blicktechnik wichtig: Immer in die Richtung schauen, in die man fahren will.