PfadnavigationHomePolitikDeutschlandIsraelfeindlichkeitBeamtin der Landesdirektion Sachsen soll Pro-Palästina-Demo angeführt habenVeröffentlicht am 23.01.2026Lesedauer: 2 MinutenAm Samstag standen sich in Leipzig rund um das Connewitzer Kreuz mehrere Versammlungen unterschiedlicher Lager innerhalb der linken Szene gegenüber, die gegensätzliche Positionen zum Nahost-Konflikt vertraten.Israelfeindlichkeit und Judenhass: Der Verfassungsschutz stuft die propalästinensische Gruppierung „Handala“ als „gesichert extremistisch“ ein. Recherchen des MDR zeigen, dass einer der führenden Köpfe hinter der Bewegung offenbar eine Beamtin der Landesdirektion Sachsen ist.Am Samstag standen sich in Leipzig rund um das Connewitzer Kreuz mehrere Versammlungen unterschiedlicher Lager innerhalb der linken Szene gegenüber, die gegensätzliche Positionen zum Nahost-Konflikt vertraten. Zum Protest unter dem Motto „Antifa means: Free Palestine“ hatte die propalästinensische Gruppierung „Handala“ aufgerufen, die vom Verfassungsschutz als „gesichert extremistisch“ eingestuft wird.Sicherheitsbehörden beobachten seit Monaten, wie sich dort Israelfeindlichkeit und Judenhass verschärfen. Wie aus einer Recherche des MDR hervorgeht, soll eine zentrale Akteurin der Gruppe Beamtin der Landesdirektion Sachsen sein.Demnach arbeitet die Frau seit 16 Jahren als Referentin für die Landesdirektion Sachsen. Wie der MDR weiter berichtet, trat sie am vergangenen Wochenende sogar als Versammlungsleiterin auf. Zudem sei unter ihrem Namen ein Crowdfunding für die Demonstration gestartet worden.Auf Fragen des Senders antwortete die Landesdirektion dem Bericht zufolge ausweichend. Eine zunächst übersandte Antwort soll die Behörde wieder zurückgezogen haben. Nun hieße es lediglich: Der Sachverhalt werde „ermittelt und geprüft“. Auch die Beamtin selbst soll Fragen unbeantwortet gelassen haben.Der MDR zitiert mehrere Experten für Beamtenrecht, die die besonderen Vorschriften für Beamte betonen. Dazu zähle die Pflicht zur Verfassungstreue.