PfadnavigationHomePanoramaPalliativstation WürselenVerurteilter Pfleger möglicherweise für über 100 weitere Todesfälle verantwortlichVeröffentlicht am 22.01.2026Das Aachener Schwurgericht hat Ulrich S., den ehemaligen Pfleger des Rhein-Maas-Klinikums (RMK) in Würselen, wegen zehn Morden und 27 Mordversuchen zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt.Ein in Aachen verurteilter Pfleger könnte für mehr als 100 Todesfälle verantwortlich sein. Bisher wurden 27 Leichen exhumiert, weitere 30 stehen aus. Die Oberstaatsanwältin betont: Es handelt sich um einen Anfangsverdacht, die Ermittlungen laufen.Ein bereits wegen zehnfachen Mordes in Aachen verurteilter ehemaliger Pfleger könnte für mehr als 100 weitere Todesfälle verantwortlich sein. Es gebe eine entsprechend hohe Zahl an weiteren „Verdachtsfällen“, teilte die Aachener Oberstaatsanwältin Katja Schlenkermann-Pitts mit. Mehrere Medien berichteten darüber.Der ehemalige Pfleger war bereits im November 2025 vom Aachener Landgericht wegen zehnfachen Mordes und 27-fachen Mordversuchs zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Nach Überzeugung des Gerichts hatte er Patienten auf einer Palliativstation in Würselen bei Aachen tödliche Injektionen verabreicht.Lesen Sie auchDie Taten, um die es im Prozess gegangen war, hatten sich in einem Zeitraum von Dezember 2023 bis zum Mai 2024 ereignet. Bei den neuen Verdachtsfällen geht es nun um mögliche Tötungsdelikte in der Zeit davor. Der Deutsche hatte bereits seit 2020 an der Klinik gearbeitet.„Die Verdachtsfälle in dem laufenden Verfahren liegen derzeit deutlich über 100“, erklärte Schlenkermann-Pitts. Sie betonte zugleich, dass es sich um einen Anfangsverdacht handle. „Der kann natürlich auch noch wegfallen“, sagte sie. Es habe bereits 27 Exhumierungen im Zusammenhang mit den neuen Vorwürfen gegeben. Etwa 30 stünden noch aus.dpa/nw
Palliativstation Würselen: Verurteilter Pfleger möglicherweise für über 100 weitere Todesfälle verantwortlich - WELT
Ein in Aachen verurteilter Pfleger könnte für mehr als 100 Todesfälle verantwortlich sein. Bisher wurden 27 Leichen exhumiert, weitere 30 stehen aus. Die Oberstaatsanwältin betont: Es handelt sich um einen Anfangsverdacht, die Ermittlungen laufen.







