PfadnavigationHomePolitikDeutschlandBundeswehr im Ausland„Welt um uns herum verändert sich drastisch“ – Merz rechnet mit härteren BundeswehreinsätzenVeröffentlicht am 20.01.2026Lesedauer: 2 MinutenDie Bundeswehr hat mit über 184.000 Soldaten den höchsten Personalstand seit zwölf Jahren erreicht. Mehr als 3000 angehende Soldaten waren im vergangenen Jahr erst 17 Jahre alt.Bundeskanzler Merz rechnet mit herausfordernderen Auslandseinsätzen für deutsche Soldaten. Zugleich betont er die Verantwortung der Regierung für die eingesetzten Kräfte und ihre Familien.Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erwartet angesichts der aktuellen geopolitischen Lage schwierigere deutsche Bundeswehr- und Polizei-Einsätze im Ausland. „Die Auslandseinsätze werden anhalten müssen; sie werden auch herausfordernder für uns alle“, sagte Merz in Berlin bei einem Neujahrsempfang für deutsche Kräfte im Auslandseinsatz und ihre Angehörigen. Er hoffe jedoch, „dass die Zahl der Einsätze, die wir anordnen müssen, so klein wie möglich bleibt“.„Die Welt um uns herum verändert sich drastisch, und wir sehen es gerade in diesen Tagen“, sagte der Kanzler. Vor diesem Hintergrund sei es „besonders wichtig, dass wir Streitkräfte und Polizeibeamte haben, die uns schützen – im Inland, aber eben auch im Ausland“. Merz betonte dabei aber auch, dass die Bundesregierung eine „immense Fürsorgeverpflichtung“ für die im Ausland Eingesetzten und ihre Angehörigen habe. Dazu gebe es „einen parteiübergreifenden Konsens“.Lesen Sie auchMerz setzte mit dem Empfang eine langjährige Tradition fort. „Uns war wichtig, dass wir diesen Termin und die bewährte Tradition beibehalten“, sagte er. Die Bundesregierung wisse „um unsere besondere Verantwortung“ für im Ausland eingesetzten Soldaten und Polizisten.Der Kanzler empfing zusammen mit Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) und Innenminister Alexander Dobrindt (SPD) zuerst die Angehörigen im Kanzleramt. Danach sollte er in einer Videoschalte mit Soldaten und Polizisten im Ausland sprechen.AFP/jra