PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsZwischen den StühlenFahrbericht: Voge SR3 Veröffentlicht am 20.01.2026Lesedauer: 5 MinutenNicht nur im chinesischen Voge-Modellprogramm passt der SR3 mit einem Hubraum von 250 Kubik genau zwischen die 125er-Leichtkraftroller und die größeren VertreterQuelle: RKMNicht nur im chinesischen Voge-Modellprogramm passt der SR3 mit einem Hubraum von 250 Kubik genau zwischen die 125er-Leichtkraftroller und die größeren Vertreter, die mit rund 350 Kubik locken. Markiert der SR3 also den goldenen Mittelweg oder sitzt er eher zwischen allen Stühlen? SP-X/Büsdorf. Angesichts der Flut an Ü300er-Scootern aus Italien, Japan, Taiwan und dem Rest der Welt mutet es geradezu anachronistisch an, einen Roller in der fast vergessenen Viertelliterkategorie neu aufzubieten. Doch der chinesische Hersteller Voge macht mit dem SR3 genau das: Der tourig angehauchte Allrounder ist mit einem 250-Kubik-Single versehen, der mit knapp 26 PS deutlich mehr als die stärksten Leichtkraftroller und für 4.869 Euro noch eine sehr ansehnliche Ausstattung zu bieten hat.
Designmäßig zeigt er die typische Sprache aller Scooter der chinesischen Marke, die bekanntlich zum großen Loncin-Konzern gehört. Nicht nur Insidern dürfte eine gewisse Nähe zu den BMW-Rollern auffallen, das ist kein Wunder, lässt BMW doch die C-400-Modelle bei Loncin in China fertigen – manche Bauelemente wie Tasten und Knöpfe ähneln sich sehr. Hinter der aufragenden Scheibe ergibt sich im stark gestuften Sitzmöbel ein guter Halt nach hinten, nach vorn liegt der Lenker griffgünstig zur Hand und vermittelt eine aktive, aufrechte Oberkörperhaltung. Auf dem Trittbrett finden die Stiefel ausreichend Platz für annähernd rechtwinklige Knie, alternativ lassen sie sich nach vorn gegen den Bug stemmen – das sieht komfortabler aus als es ist.






