PfadnavigationHomePodcastsAha!Wissenschafts-PodcastAbnehmspritzen – wirksame Therapie oder gefährlicher Trend?Veröffentlicht am 20.01.2026Lesedauer: 3 MinutenQuelle: picture alliance/dpa/Roberto PfeilGLP-1-Medikamente gelten als Hoffnungsträger im Kampf gegen Übergewicht. Eine Spritze pro Woche soll helfen, Pfunde zu verlieren – ganz ohne Diät. Doch was können die Abnehmspritzen wirklich leisten? Und für wen ist die Therapie überhaupt geeignet?Außerdem geht es in dieser Folge um die Frage, warum ein Regenbogen eigentlich rund ist. Hier können Sie die Folge direkt hören:Abonnieren Sie den Podcast unter anderem bei Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music oder direkt per RSS-Feed.Hier bekommen Sie schon einen kurzen Einblick in den Inhalt der Folge:In der aktuellen Folge von „Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ geht es um sogenannte Abnehmspritzen. Professor Jürgen Ordemann, Chefarzt des Berliner Adipositaszentrums vom Vivantes Klinikum Spandau, erklärt, wie wirksam Abnehmspritzen sind– und für wen sie wirklich gedacht sind.Die darin enthaltenen Wirkstoffe ahmen das Hormon GLP-1 nach, das im Körper unter anderem das Hungergefühl reguliert. Ursprünglich für die Behandlung von Typ-2-Diabetes entwickelt, wird diese Medikamentengruppe inzwischen auch zur Therapie von Adipositas eingesetzt – allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen.Zugelassen sind diese Medikamente bei einem Body-Mass-Index (BMI) ab 30 – oder ab 27, wenn bereits Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck oder Diabetes vorliegen. Wichtig ist, dass die Therapie nicht isoliert erfolgt: Eine begleitende Änderung des Lebensstils – insbesondere Ernährung, Bewegung und Verhalten – ist für den nachhaltigen Behandlungserfolg entscheidend.Medikament ohne Dauerwirkung – was nach dem Absetzen passiertDie Therapie mit GLP-1-Rezeptoragonisten ist auf Dauer angelegt. Wird sie abgebrochen, kommt es häufig zu einem erneuten Anstieg des Gewichts. Die Medikamente müssen deshalb als Bestandteil einer langfristigen Strategie gegen die chronische Erkrankung Adipositas verstanden werden – vergleichbar mit Blutdrucksenkern oder Insulin.Ein realistischer Gewichtsverlust liegt – je nach Präparat und individueller Reaktion – zwischen fünf und zwanzig Prozent. Erste Erfolge sind oft schon nach wenigen Wochen sichtbar. Häufige Nebenwirkungen zu Beginn sind Übelkeit oder Unwohlsein, schwere Langzeitfolgen sind bislang nicht belegt, jedoch mangelt es an umfassenden Langzeitdaten.Wie genau die Medikamente wirken, warum das viszerale Fett so gefährlich ist und welche Rolle die Psyche beim Abnehmen spielt, erfahren Sie in der vollständigen Podcast-Folge.Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von KI aus dem Transkript unseres Wissenschaftspodcasts erstellt.„Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Darin klären wir, was es mit weitverbreiteten Mythen auf sich hat. Und welche Sie davon wirklich glauben können. Lindert ein Konterbier den Kater? Und härtet kaltes Duschen ab? Was stimmt wirklich – und was nicht? Wir gehen außerdem psychologischen Phänomenen auf den Grund: Der Angst, etwas zu verpassen zum Beispiel. Oder der Frage: Warum wir im Schlaf reden? Um all diese Fragen zu beantworten, sprechen wir mit Expertinnen und Experten, die uns helfen, die Welt noch besser zu verstehen. Faktenbasiert und auf dem aktuellen Stand der Forschung – und das alles in nur zehn Minuten. „Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen“ erscheint immer dienstags, mittwochs und donnerstags ab 5 Uhr. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de.
Abnehmspritzen – wirksame Therapie oder gefährlicher Trend? - WELT
GLP-1-Medikamente gelten als Hoffnungsträger im Kampf gegen Übergewicht. Eine Spritze pro Woche soll helfen, Pfunde zu verlieren – ganz ohne Diät. Doch was können die Abnehmspritzen wirklich leisten? Und für wen ist die Therapie überhaupt geeignet?






