Auch am Dienstag herrscht Glatteis. Die Notaufnahmen der Krankenhäuser sind voll. Mehrere Autobahnabschnitte werden nach Unfällen und Massenkarambolagen mit Schwerverletzten und Toten gesperrt.Kaum hat sich die Wetterlage nach Durchzug von Sturmtief „Elli“ beruhigt, sorgen großflächiges Blitzeis und Eisregen für Probleme. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor gefrierendem Regen mit unwetterartiger Glatteisgefahr. Trotzdem kam es zu vielen schweren Unfällen.+++ Der Liveticker ist beendet +++17:58 – Bundesliga-Spiel HSV gegen Leverkusen abgesagtDas für den heute Abend geplante Fußball-Bundesligaspiel zwischen dem Hamburger SV und Bayer Leverkusen ist abgesagt worden. Der Grund seien wetterbedingte statische Risiken im Bereich des Dachs des Volksparkstadions, erklärte die Deutsche Fußball Liga (DFL) in einer Mitteilung.14:40 Uhr – Tauwetter lässt Flüsse volllaufenDie infolge milderer Temperaturen schmelzenden Schneemengen werden nach Einschätzung von Experten in den kommenden Tagen zu höheren Wasserständen in Niedersachsens Flüssen führen. Aktuellen Vorhersageberechnungen zufolge sei derzeit aber nicht mit einem überregionalen Hochwasser oder einer größeren Hochwasserlage zu rechnen, teilte der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Norden (Landkreis Aurich) mit. „An wenigen, einzelnen Hochwassermeldepegeln könnte es im Verlauf der kommenden Tage aufgrund der Schneeschmelze zu Überschreitungen der Meldestufe 1 kommen“, teilte ein Behördensprecher mit. Die Meldestufe 1 ist die niedrigste der insgesamt drei Meldestufen. Wo diese Schwelle erreicht werde, sei mit „bordvollen Abflüssen“ zu rechnen. Stellenweise könne es zu Ausuferungen etwa auf forst- und landwirtschaftlichen Flächen kommen. Siedlungslagen seien nicht betroffen.14:20 Uhr – Unikliniken stark belastetDas Winterwetter mit Eisglätte und Schnee hat die Notaufnahme an den Universitätskliniken Dresden und Leipzig stark belastet. Alleine an diesem Dienstag verzeichnete die Notaufnahme am Uniklinikum Dresden mehr als doppelt so viele Behandlungsfälle wie an den vergangenen Tagen, wie ein Sprecher auf Anfrage mitteilte. Bis zum Mittag befanden sich mehr als 50 Patienten in Behandlung.13:33 Uhr – Mehr als 60 Glätte-Unfälle in BrandenburgSpiegelglatte Straßen haben in Brandenburg zu etlichen Verkehrsunfällen geführt und Berufspendler am Morgen ausgebremst. Vielerorts blieb es bei Blechschäden. Nach Angaben des Polizeipräsidiums wurden zehn Menschen in Brandenburg verletzt. Insgesamt habe es seit Mitternacht mehr als 60 Glätte-Unfälle gegeben. In einigen Orten fuhren am Morgen Buslinien nicht. Auf der Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße waren Eisbrecher in Richtung Schwedt (Uckermark) unterwegs, um die Schifffahrt zu sichern. Am Vormittag setzte bei milderen Temperaturen aber Tauwetter ein. Lesen Sie auch13:20 Uhr – Anwohner löschen brennendes Auto mit SchneeMit Schnee haben Menschen einen Autobrand auf einem Privatgrundstück in Walsrode in Niedersachsen bekämpft. Wie die Feuerwehr mitteilte, kippten Anwohner mit Schaufeln Schnee ins Innere des Fahrzeugs. Außerdem benutzten sie einen Feuerlöscher. Als die Feuerwehr am Montag bei dem Brandort im Ortsteil Honerdingen im Heidekreis eintraf, waren demnach nur noch Nachlöscharbeiten nötig. Da zwei Ersthelfer Brandrauch eingeatmet hatten, wurden sie vorsorglich zur Kontrolle ins Krankenhaus gebracht. Die Ursache des Feuers im Innenraums des Autos war zunächst unklar.12:55 Uhr – Zweistellige Temperaturen statt Eis und SchneeStatt Eis und Schnee nun Regen und stellenweise zweistellige Temperaturen – ein Wetterumschwung macht sich deutlich bemerkbar. Tief „Gunda“ habe landesweit mildere Witterung gebracht, teilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mit. An diesem Mittwoch liegen die Höchstwerte überall im positiven Bereich – mit einem Nordost-Südwestgefälle, wie Meteorologe Marcel Schmid sagt. Die höchsten Werte gebe es am Oberrhein mit zwölf Grad, die niedrigsten mit drei Grad in Vorpommern und Niederbayern. Im östlichen Vorpommern und in Tälern der östlichen Mittelgebirge sei anfangs vereinzelt gefrierender Regen nicht ganz ausgeschlossen. 12:40 Uhr – Eis auf der Ostsee wird schrumpfenDas zuletzt entstandene Eis entlang der deutschen Ostseeküste wird nach Angaben des zuständigen Bundesamtes in den kommenden Tagen schrumpfen. Die Lufttemperaturen stiegen zumeist auf über 0 Grad, wobei es im Osten geringfügig kälter sei als im Westen, teilte das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) mit. „Entlang der schleswig-holsteinischen Küste wird das dünne Eis meist zügig schmelzen. Weiter östlich wird das dünne Eis in den kommenden Tagen ebenfalls verschwinden.“11:55 Uhr – Mehrere Menschen in Uniklinik behandeltDie Universitätsmedizin Greifswald (UMG) in Mecklenburg-Vorpommern muss infolge von Glatteis mehrere Menschen nach Stürzen behandeln. Binnen drei Stunden seien heute Vormittag 15 Patienten teils mit Knochenbrüchen in die Notaufnahme gekommen. Es sei zu merken, dass derartige Diagnosen vermehrt auftreten, sagte ein Sprecher der UMG.In Rostock habe es Einzelfälle gegeben, sagte ein Sprecher der Universitätsmedizin Rostock, etwa sturzbedingte Prellungen. Das Helios Hanseklinikum Stralsund verzeichnete nach eigenen Angaben keine Häufung. „Bei uns hat es nicht so viel geregnet, und die Straßen sind weitgehend frei“, teilte ein Sprecher mit. Auch in Wismar gab es keinen wetterbedingten Ansturm auf die Notaufnahme, wie eine Sprecherin des Sana Hanse-Klinikums schrieb.10:40 Uhr – Elbtunnel ist freiDer Elbtunnel in Hamburg ist wieder frei. Die Röhren in Richtung Norden seien wieder befahrbar, sagte ein Sprecher der Autobahn GmbH des Bundes der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. Die Feuerwehr habe ihren Einsatz beendet. Sie war gerufen worden, weil in der Nacht Eis- und Schneeklumpen von den Lamellen über dem südlichen Tunnelportal auf die Fahrbahn gekracht waren. Das Einsatzteam hat weitere Eis- und Schneeklumpen nun mit Hilfe von Spezialfahrzeugen entfernt.In der Zeit war die A7 Richtung Norden gesperrt worden. Zwischenzeitlich mussten Auto- und Lastwagenfahrer mehr als eine Stunde mehr Fahrtzeit einplanen.10:02 Uhr – Flughafen Wien stellt Betrieb einAuf dem Flughafen Wien ist der Betrieb witterungsbedingt vorläufig eingestellt worden. „Wir gehen davon aus, dass die Situation jedenfalls noch bis etwa 11 Uhr so anhalten wird“, teilte ein Sprecher der Nachrichtenagentur APA mit. Ankommende Flüge wurden zu anderen Airports – etwa München, Frankfurt, Köln, Venedig - umgeleitet. Abflüge waren demnach verzögert. Auf dem Vorfeld, den Rollwegen und den Pisten hat sich laut Flughafen eine dicke Eisschicht gebildet, die unmittelbar nach der Enteisung sofort neu gefriert. Es werde intensiv daran gearbeitet, den Flugbetrieb so rasch wie möglich wieder zu ermöglichen, sagte der Sprecher. Auch der nur rund 50 Kilometer entfernte Flughafen der slowakischen Hauptstadt Bratislava musste wetterbedingt gesperrt werden. Er konnte deshalb nicht wie sonst gelegentlich als Ausweichmöglichkeit für Wien dienen. 9:45 Uhr – Eis droht auf Fahrbahn der A7 zu fallenAutofahrer auf der A7 bei Hamburg müssen wegen des Winterwetters aktuell am Elbtunnel mit Einschränkungen rechnen. In Richtung Nord ist der Elbtunnel aktuell voll gesperrt. Die Polizei leitet den Verkehr demnach ab Waltershof ab.Die Feuerwehr beseitigt dort aktuell Eisplanken, die sich auf den Lamellen über dem südlichen Tunnelportal gebildet haben und die auf die Fahrbahn herabzufallen drohen. 9:30 Uhr – Rekordzahl an Notrufen in SachsenDer strenge Frost hat beim ADAC in Sachsen für eine Rekordzahl an Notrufen gesorgt. Am Montag wurde mehr als 800 Pannenopfern geholfen, so vielen wie seit 2020 nicht mehr, wie der ADAC mitteilte. Das waren 50 Prozent mehr Aufträge als an einem regulären Montag im Winter.93 Prozent der Pannenopfer wurde demnach erfolgreich geholfen, vorzugsweise durch eine reine Starthilfe. Die Wartezeiten waren aufgrund des hohen Auftragsvolumens hoch. Nur bei jedem zweiten Pannenopfer war Hilfe innerhalb einer Stunde vor Ort, alle Anderen warteten länger.9:20 Uhr – Blechschäden in Berlin und BrandenburgGlatteis auf den Straßen hat in Berlin und Brandenburg zu Einschränkungen und Unfällen geführt. In Brandenburg lag die Unfallzahl bis zum Morgen im unteren zweistelligen Bereich, wie der Lagedienst der Polizei mitteilte. Darunter waren zunächst vor allem Blechschäden. In Berlin waren die Unfallzahlen am Morgen nur „minimal erhöht“, wie ein Polizeisprecher sagte. Insgesamt seien die Zahlen in der Hauptstadt auf einem niedrigen Niveau.06:21 Uhr – Etliche Unfälle wegen GlatteisAm Montagabend und in der Nacht zu Dienstag kam es in Bayern zu etlichen Unfällen auf glatten Straßen. Bei Lichtenfels in Oberfranken krachten 20 Fahrzeuge ineinander, 13 Menschen wurden verletzt. Wenige Stunden zuvor starb bei einem schweren Unfall auf der A6 bei Nürnberg ein Mensch in einem brennenden Auto. Ein Lkw war ins Schlingern geraten und mit dem Wagen zusammengestoßen. Das benötigte Streusalz konnte nicht an die Unfallstelle gebracht werden, weil die Streufahrzeuge kaum von der Stelle gekommen seien.In der Nacht war die A9 bei Bayreuth nach neun Unfällen in beide Richtungen vorübergehend voll gesperrt. Dabei gab es acht Leicht- und zwei Schwerverletzte. Die Polizei sprach von bis zu zwei Zentimetern dickem Glatteis auf der Fahrbahn. Alle Spuren waren vor dem Berufsverkehr wieder frei.05:33 Uhr – Lkw-Unfall: A9 nach Norden gesperrtAuf der Autobahn 9 in Bayern ist ein Lkw-Fahrer nach einem Unfall mit einer Schädelfraktur ins Krankenhaus gebracht worden. Die Strecke ist in Richtung Nürnberg gesperrt, wie die Polizei mitteilte. In Richtung München ist aktuell die linke Fahrbahn gesperrt. Die Aufräumarbeiten werden voraussichtlich noch bis in die frühen Morgenstunden andauern.04:30 Uhr – DWD warnt vor Glatteis im OstenVor allem in Teilen Ostdeutschlands ist noch Vorsicht wegen Glatteis geboten. Besonders im äußersten Osten und Nordosten besteht am frühen Morgen noch markante Glatteisgefahr, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte. Allerdings soll sich auch hier die Lage gegen Vormittag entspannen. 04:00 Uhr – „Extreme Belastung“ durch Glätteunfälle in KrankenhäusernDas aktuelle Winterwetter hat gravierende Auswirkungen auf die Arbeit der Krankenhäuser bundesweit. „Eis und Schnee haben uns in den vergangenen Tagen auch in den Notaufnahmen extrem belastet“, sagte Gerald Gaß, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krankenhausgesellschaft, der „Rheinischen Post“. Es habe viele Fußgänger-Unfälle gegeben – überwiegend mit kleineren Verletzungen und Brüchen. Wegen glatter Straßen sei es aber auch zu schweren Verkehrsunfällen gekommen.Der Hausärzteverband sprach derweil von einer noch gut beherrschbaren Lage. „Vieles konnte direkt in unseren Praxen behandelt werden, in einigen Fällen mussten die Patientinnen und Patienten in die Kliniken überwiesen werden“, sagte der Bundesvorsitzende Markus Beier. Er fügte hinzu: „Wir rechnen damit, dass in den kommenden Tagen und Wochen verstärkt Patientinnen und Patienten, die aufgrund von Stürzen in den Notaufnahmen behandelt wurden, zur Nachbehandlung in unseren Praxen vorstellig werden.“01:10 – Schneepflug rammt Rettungswagen – zwei SchwerverletzteAuf der Autobahn 71 in Thüringen hat ein Schneepflug bei Suhl einen Rettungswagen gerammt und dabei zwei Einsatzkräfte schwer verletzt. Der Winterdienst wollte an dem Einsatzfahrzeug vorbeifahren, hatte aber nach Angaben der Polizei seitwärts ein Schneeschild ausgefahren. Damit traf er den Rettungswagen. Darin befanden sich drei Personen.Eine 40 Jahre alte Sanitäterin und ein 38 Jahre alter Polizist erlitten schwere Prellungen und wurden ins Krankenhaus gebracht. Der Fahrer eines Kleintransporters, der kurz zuvor in einen Unfall verwickelt gewesen war, blieb bei dem Zusammenprall unverletzt, allerdings war er bei dem vorausgegangenen Unfall leicht verletzt worden.Montag, 12. Januar21:28 Uhr – Deutscher Wetterdienst: „Gefahr für Leib und Leben“Eisregen sorgt in vielen Teilen Deutschlands für Unfälle und Einschränkungen im Verkehr. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor „Gefahr für Leib und Leben“ durch Glatteis. Eisregen hatte vielerorts zu spiegelglatten Straßen und etlichen Unfällen geführt. Rettungsfahrzeuge hatten Probleme, überhaupt zu den Unfallstellen zu gelangen, wie es hieß. Allein auf der Autobahn A7 ist es wegen einsetzender Glätte zwischen Henstedt-Ulzburg und Hamburg gleich zu mehreren Verkehrsunfällen gekommen, wie die Polizei mitteilte. „Es gab sehr viele Unfälle, aber meistens blieb es bei Blechschäden“, sagte ein Sprecher. Die Autobahn 7 musste zwischen Henstedt-Ulzburg und Quickborn in Richtung Hamburg zeitweise komplett gesperrt werden. Die Feuerwehr berichtete von einer Massenkarambolage mit acht beteiligten Fahrzeugen. Dabei wurden vier Menschen verletzt, zwei von ihnen schwer. Bei einem weiteren Unfall stießen drei Fahrzeuge zusammen – zwei Menschen wurden verletzt. Bei einem Fahrzeug handelte es sich um einen Viehtransporter mit Rindern. Einige Tiere mussten getötet werden. 21:24 Uhr – Massenkarambolage mit 13 Verletzten in Oberfranken 13 Verletzte und viel Blechschaden gab es bei einer Massenkarambolage auf der Bundesstraße 173 bei Lichtenfels in Oberfranken in Bayern. Zwei Menschen wurden schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte. Die Fahrbahn sei „spiegelglatt“ gewesen. In die Massenkarambolage seien 16 Autos und ein Lastwagen verwickelt gewesen. In der Folge hätten sich mehrere kleinere Unfälle mit Blechschaden ereignet. Die B173 wurde im Unfallbereich vorübergehend komplett gesperrt.21:15 Uhr – Auto landet auf zugefrorenem WeiherEin Auto mit zwei Insassen ist in der Oberpfalz von der Straße abgekommen und auf einen zugefrorenen Weiher gerutscht. Die Eisschicht war nach Polizeiangaben dick genug, sodass der Mittelklassewagen nicht eingebrochen ist. Der 20 Jahre alte Fahrer und sein Beifahrer seien über das Eis an das Ufer gelaufen, sagte ein Polizeisprecher. Das Auto, das bei winterlichen Bedingungen von der Straße abkam, sollte am Abend mit einem Kran von dem Weiher in Bodenwöhr (Landkreis Schwandorf) heruntergeholt werden.19:59 Uhr – Unfälle auf spiegelglatter Autobahn bei Nürnberg – TodesfallBei einem schweren Unfall auf der Autobahn 6 bei Nürnberg ist ein Mensch ums Leben gekommen. Nach Polizeiangaben geriet ein 64-jähriger Lastwagenfahrer ins Schlingern und auf die linke Fahrbahnseite, wo er zwei Autos erfasste. Ein Wagen und der Lkw hätten Feuer gefangen, sagte der Sprecher. Die Person auf dem Beifahrersitz in dem Auto sei gestorben. Der Lkw-Fahrer sowie die Fahrer der zwei Autos seien verletzt worden.Wie die Polizei mitteilte, habe der Lkw-Fahrer aus dem brennenden Auto dessen 54 Jahre alten Fahrer gezogen und gerettet. Die Identität der getöteten Person sei noch nicht geklärt.Die Polizei in Mittelfranken warnte nach mehreren Unfällen auf glatter Fahrbahn vor Fahrten auf der Autobahn 6 südlich von Nürnberg. Wegen des Brandes wurde die A6 zwischen dem Autobahnkreuz Nürnberg-Süd und der Ausfahrt Langwasser in Fahrtrichtung Westen gesperrt. „Die Fahrbahn dort ist spiegelglatt“, hieß es.Auf X schrieb die Polizei, es sei zu „mehreren, teils schweren, Verkehrsunfällen“ gekommen. „Bitte meidet und umfahrt den Bereich weiträumig und achtet auf die anhaltende Glätte!“, hieß es in dem Beitrag.Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für die Region sowie weite Teile Bayerns eine Unwetterwarnung wegen Glättegefahr herausgegeben. Gefahr entstehe durch gefrierenden Regen und Eisansatz.18:19 Uhr – Mann stirbt während Rettungsversuch auf gefrorenem Steinhuder MeerAuf dem zugefrorenen Steinhuder Meer ist einem Bericht zufolge ein Mann ums Leben gekommen, der einen verunglückten Eissegler retten wollte. Wie die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ schreibt, war der Eissegler am Sonntagnachmittag auf dem Weg nach Mardorf teilweise ins Eis eingebrochen. Ein Passant habe ihm zu Hilfe kommen wollen, auf dem Weg über das Eis aber einen Herzinfarkt erlitten. Der Mann sei zunächst medizinisch versorgt und in ein Krankenhaus gebracht worden, später jedoch gestorben. Der Eissegler sei unverletzt geblieben.Die Polizei Hannover bestätigte, dass eine Person krankheitsbedingt auf dem Steinhuder Meer zusammengebrochen und gestorben sei. Ins Eis eingebrochen sei die Person nicht. Nähere Angaben machte die Polizei auf Nachfrage heute Abend nicht. Dem Bericht zufolge waren ein Rettungshubschrauber sowie ein Luftkissenboot der Feuerwehr Steinhude im Einsatz.dpa/AFP/Rtr/kami/cvb/jac/sara/sebe/säd/saha/krö
Wetter: ++ Sorge vor Anstieg der Flüsse durch Tauwetter – Anwohner löschen Auto mit Schnee ++ Winter im Liveticker - WELT
Auch am Dienstag herrscht Glatteis. Die Notaufnahmen der Krankenhäuser sind voll. Mehrere Autobahnabschnitte werden nach Unfällen und Massenkarambolagen mit Schwerverletzten und Toten gesperrt.






