PfadnavigationHomePolitikAuslandVenezolanischer Machthaber„Uns geht es gut. Wir sind Kämpfer“ – Maduro und Ehefrau melden sich laut Sohn aus Gefängnis zu WortVeröffentlicht am 11.01.2026Lesedauer: 2 MinutenNicolas Maduro wird von US-Beamten abgeführtQuelle: via REUTERS/@RapidResponse47Der ehemalige venezolanische Machthaber Maduro hat laut seinem Sohn eine Botschaft aus dem US-Gefängnis gesandt. In Caracas wird derweil deutlich: Er hat weniger Unterstützer als früher. Die neue starke Frau blieb einer Pro-Maduro-Kundgebung fern, stellte sich aber dennoch hinter ihn.Der bei einem US-Militäreinsatz entmachtete und in den USA inhaftierte venezolanische Machthaber Nicolás Maduro hat sich nach Angaben seiner Familie aus dem Gefängnis zu Wort gemeldet. „Uns geht es gut. Wir sind Kämpfer“, zitierte Nicolás Maduro Guerra seinen Vater in einem Video, das am Samstag (Ortszeit) von Venezuelas Regierungspartei PSUV veröffentlicht wurde. „Seid nicht traurig“, sagte Maduro demnach seinen Anwälten im Gefängnis in New York.Maduro und seine Frau Cilia Flores waren vor gut einer Woche bei einem US-Militäreinsatz in Caracas gefangen genommen und in die USA gebracht worden. Dem langjährigen linksnationalistischen Präsidenten soll dort wegen „Drogenterrorismus“ der Prozess gemacht werden.Anhänger Maduros forderten am Samstag die Freilassung des gestürzten Präsidenten. Allerdings versammelten sich bei den Protesten im Westen der Hauptstadt Caracas nur rund 1000 Menschen, ein paar hundert Protestteilnehmer kamen zudem im nahegelegenen Petare zusammen – weitaus weniger als bei früheren von Maduro-Unterstützern organisierten Demonstrationen.Lesen Sie auchHochrangige Regierungsvertreter traten bei den Demonstrationen dagegen nicht auf. Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez nahm stattdessen an einer Landwirtschaftsmesse teil, wo sie in einer Fernsehansprache zusicherte, sie werde „keine Minute ruhen, bis wir unseren Präsidenten wiederhaben“. Auch Innenminister Diosdado Cabello und Verteidigungsminister Vladimir Padrino López fehlten bei den Protesten.Venezuelas Außenminister Yván Gil hatte am Samstag unter Bezugnahme auf die USA mitgeteilt, die Regierung in Caracas habe einen Prozess eingeleitet, „um die diplomatischen Beziehungen der beiden Länder wieder herzustellen“.Lesen Sie auchDas US-Außenministerium forderte unterdessen seine Bürger in Venezuela auf, das Land „unverzüglich“ zu verlassen. Es verwies dabei am Samstag auf die Gefahr durch bewaffnete Milizen, die an Straßensperren Fahrzeuge nach US-Bürgern durchsuchten. „Die Sicherheitslage in Venezuela bleibt weiterhin unbeständig“, erklärte das Ministerium in einer Sicherheitswarnung.AFP/jac
Venezolanischer Machthaber: „Uns geht es gut. Wir sind Kämpfer“ – Maduro und Ehefrau melden sich laut Sohn aus Gefängnis zu Wort - WELT
Der ehemalige venezolanische Machthaber Maduro hat laut seinem Sohn eine Botschaft aus dem US-Gefängnis gesandt. In Caracas wird derweil deutlich: Er hat weniger Unterstützer als früher. Die neue starke Frau blieb einer Pro-Maduro-Kundgebung fern, stellte sich aber dennoch hinter ihn.








