PfadnavigationHomeRegionalesBayernPartnerin aus Eifersucht getötet? Angeklagter schweigtVeröffentlicht am 09.01.2026Lesedauer: 2 MinutenDer Angeklagte soll aus Eifersucht gehandelt haben. (Archivbild)Quelle: Daniel Karmann/dpaKontrolle, Drohungen, tödliche Eifersucht: Der Partner einer zweifachen Mutter ist enorm eifersüchtig - mit fatalen Folgen.Rund neun Monate nach dem gewaltsamen Tod einer Frau in Würzburg hat ihr wegen Mordes angeklagter früherer Partner zu Prozessauftakt geschwiegen. Die Tochter der getöteten 45-Jährigen sagte vor dem Landgericht Würzburg, ihre Mutter habe noch eine Woche vor der Tat gewollt, dass der Mann aus ihrer Wohnung ausziehe. Der Angeklagte ist nicht der Vater der 25-jährigen Frau.Das Opfer hatte mit dem Angeklagten allerdings eine zwölfjährige Tochter. Das Kind hatte in seiner richterlichen Vernehmung berichtet, der Vater habe die Mutter immer wieder zur Kontrolle angerufen, sei eifersüchtig gewesen. Der Bruder der Getöteten sagte vor Gericht, der Angeklagte habe seine Lebensgefährtin im Streit angeschrien und gesagt: «Sei ruhig Frau. Du hast gar nix zu sagen. Ich habe das Sagen.»Nach Darstellung der Ermittler fügte der Aserbaidschaner der Frau am 8. April 2025 dutzende Stichverletzungen mit drei Messern zu und strangulierte sein Opfer. Vor der Tat soll sich das Paar, dass sich 2012 kennengelernt haben soll, öfter gestritten haben und auch zeitweise getrennt gewesen sein.Motiv Eifersucht?«Der Angeklagte war krankhaft eifersüchtig», sagte Oberstaatsanwalt Thorsten Seebach bei der Anklageverlesung. «Er ging davon aus, dass die Geschädigte