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Bundesregierung: Das verrät der geheime Entwurf des Jahreswirtschaftsberichts Wie will Schwarz-Rot die ökonomische Krise beenden? Dem Handelsblatt liegt das zentrale Strategiepapier exklusiv vor. Es zeigt, wie weit Union und SPD auseinanderliegen.
Julian Olk 05.01.2026 - 00:26 Uhr Artikel anhörenFinanzminister Klingbeil, Wirtschaftsministerin Reiche, Arbeitsministerin Bas (v.l.): Unterschiedliche Vorstellungen über den künftigen wirtschaftspolitischen Kurs. Foto: ImagoBerlin. Einmal im Jahr legt die Bundesregierung eine Art wirtschaftspolitisches Glaubensbekenntnis ab. Ende Januar veröffentlicht sie im Jahreswirtschaftsbericht ihre wirtschaftspolitischen Leitlinien. Doch trotz aller Bekundungen von Kanzler Friedrich Merz (CDU) zum Reformwillen der gesamten Bundesregierung: Aus dem Entwurf für den Jahreswirtschaftsbericht 2026 geht hervor, wie weit die Vorstellungen der maßgeblichen Ministerien über die künftige Wirtschaftspolitik für Deutschland auseinandergehen.Der Entwurf wurde im Wirtschaftsministerium von Katherina Reiche (CDU) erstellt. Das als „Verschlusssache“ eingestufte Dokument liegt dem Handelsblatt nebst einem brisanten, internen Vermerk dazu vor.In diesem Vermerk schreiben die Beamtinnen und Beamten, dass der Begriff „Ordnungspolitik“ auf Wunsch von Reiches Staatssekretär Thomas Steffen wieder in den Jahreswirtschaftsbericht aufgenommen worden sei. Zuvor war dieser infolge eines informellen Vorgesprächs mit den SPD-geführten Ministerien für Finanzen und Arbeit gestrichen worden – „aufgrund der Diskrepanz zum faktischen Regierungshandeln“.Konjunktur „Verfall des wirtschaftlichen Potenzials“ – Selbst Mini-Aufschwung 2026 wird immer kleiner Diese Beschreibung trifft den Kern des Richtungsstreits innerhalb der Regierung über die künftige Wirtschaftspolitik. Wirtschaftsministerin Reiche will voll auf Ordnungspolitik setzen – der Staat soll nur das Nötigste regeln. Der Entwurf für den Jahreswirtschaftsbericht enthält dafür neue Vorschläge, etwa die Zusammenlegung von Sozialhilfen und weitere Entlastungen bei den Unternehmenssteuern. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt








