US-Präsident Donald Trump glaubt nicht, dass die Ukraine die Residenz Wladimir Putins angegriffen hat. Zu diesem Schluss seien US-Sicherheitsbeamte gekommen. In Kiew überlebt ein Soldat eine Autoexplosion verletzt. Mehr im Liveticker.Die nationalen Sicherheitsberater von rund 15 Unterstützerstaaten, der EU und Nato haben sich in Kiew getroffen, um „Rahmendokumente“ zur Beendigung des russischen Angriffskriegs zu erörtern. Themen waren Sicherheitsgarantien, Friedensansätze und die Abfolge weiterer gemeinsamer Schritte. Ein Folgetreffen ist für Dienstag in Frankreich geplant.Dieser Ticker ist beendet. Für alle aktuellen Geschehnisse verfolgen Sie bitte unseren aktuellen Liveticker.04:21 Uhr – Zwei Tote bei Angriff auf KiewBei russischen Angriffen auf Kiew und die Umgebung sind mindestens zwei Menschen getötet worden. Ein Mensch wurde in der Hauptstadt selbst getötet, erklärte der Leiter der Kiewer Militärverwaltung, Tymur Tkatschenko, auf Telegram. In der Stadt Fastiw rund 70 Kilometer südwestlich von Kiew wurde ein 70-jähriger Mann getötet, erklärte der Kiewer Gouverneur Mykola Kalaschnyk.02:44 Uhr – Kiew hat Putin-Residenz nach US-Informationen nicht angegriffen, sagt TrumpDie USA sind zu dem Schluss gekommen, dass die Ukraine bei einem Drohnenangriff vergangene Woche nicht die Residenz Wladimir Putins angegriffen hat. Das sagte Donald Trump in der „Air Force One“ vor Reportern. „Ich glaube nicht, dass dieser Angriff stattgefunden hat“, sagte Trump. Es sei zwar etwas in der Nähe passiert, dies habe aber nichts damit zu tun.Moskau wirft Kiew vor, am Montag versucht zu ⁠haben, mit 91 Langstreckendrohnen ⁠eine Residenz Putins in der nordrussischen Region Nowgorod zu treffen. Die Ukraine und westliche Staaten bestreiten die russische Darstellung. Vor einer Woche hatte auch Trump den Eindruck erweckt, er glaube der russischen Version.Lesen Sie auch02:05 Uhr – Russischer Luftangriff auf KiewRussland greift Kiew aus der Luft an. Das teilt Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram mit. Die Luftabwehr sei im Einsatz. Klitschko ruft die Bevölkerung auf, in den Schutzräumen zu bleiben.00:36 Uhr – Ukraine greift russisches Batteriewerk anEin ukrainischer Drohnenangriff löst ⁠in der Stadt ⁠Jelez in der russischen Region Lipezk einen Brand in einem Industriegebiet aus. Das teilt der Gouverneur der Region, ‍Igor Artamonow, mit. Verletzte gebe ‍es nicht. In ⁠Jelez befindet sich das Batteriewerk Energija, ein wichtiger Hersteller ‍für die russische ⁠Rüstungsindustrie. ‌Die ‌Ukraine hat ‌das Werk nach eigenen ​Angaben bereits früher ‍angegriffen. Sonntag, 4. Januar:17:27 Uhr – Moskau meldet Abwehr ukrainischer DrohnenEin Schwarm ukrainischer Drohnen ist nach russischen Angaben beim Anflug auf die Hauptstadt Moskau ins Visier der Flugabwehr geraten. Mindestens 32 Drohnen seien bereits abgeschossen worden, teilte Bürgermeister Sergej Sobjanin nach Angaben der Staatsagentur Tass mit. Über eventuelle Schäden oder mögliche Opfer machte er keine Angaben. Wegen des Anflugs der Drohnen wurde auf den Moskauer Flughäfen Schukowski und Wnukowo aus Sicherheitsgründen vorübergehend der Flugbetrieb eingestellt. Ankommende Flüge wurden umgeleitet.Bei einem ukrainischen Drohnenangriff in der russischen Grenzregion Belgorod kam nach örtlichen Behördenangaben ein Mensch ums Leben. Unter den zwei Verletzten sei ein junges Kind, teilte Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mit. Die Drohne soll ein Auto erfasst haben. In der Ukraine wurden laut staatlichem Rettungsdienst unterdessen in der Nacht zum Sonntag drei Menschen in der Region Charkiw durch russischen Drohnenbeschuss verletzt.14:35 Uhr – Soldat bei Autoexplosion verletztBei einer Autoexplosion in Kiew ist nach Behördenangaben ein Soldat verletzt worden. Wie die Staatsanwaltschaft der Millionenmetropole mitteilte, kam es beim Öffnen des Kofferraums zu der Detonation. Der Soldat sei durch Splitter verletzt worden. Ermittelt werde wegen des Verdachts eines Terroranschlags. Nähere Angaben etwa zum Besitzer des Fahrzeugs oder möglichen Hintergründen machten die Ermittler nicht.11:27 Uhr – Selenskyj: Rund 2000 russische Luftangriffe in NeujahrswocheWolodymyr Selenskyj hat nach rund 2000 russischen Luftangriffen in der Neujahrswoche die Verbündeten zu mehr Unterstützung für das Land aufgerufen. „Stabilität und Vorhersehbarkeit der Hilfe für die Ukraine sind das, was Moskau wirklich zur Diplomatie bewegen kann. Wir zählen auf weitere Verteidigungshilfe“, schrieb Selenskyj auf Telegram. Im Laufe der vergangenen Woche habe Russland mehr als 1.070 Gleitbomben, fast 1000 Drohnen und 6 Raketen gegen die Ukraine eingesetzt.11:14 Uhr – Ein Toter bei Drohnenangriff auf russische GrenzregionDer Gouverneur der russischen Grenzregion Belgorod meldet einen ukrainischen Drohnenangriff, bei dem ein Mann ⁠getötet worden ⁠sei. Zudem seien eine Frau und ein vierjähriges Kind verletzt worden, teilt Wjatscheslaw Gladkow weiter mit. Ihr Zustand sei ernst, sie seien in ein Krankenhaus gebracht worden. ‍Die Feuerwehr habe einen ‍Brand gelöscht, der nach dem Angriff ⁠ein Auto erfasst habe. Das russische Verteidigungsministerium teilt daneben mit, es ‍seien in der Nacht ⁠90 ‌ukrainische Drohnen ‌und am ‌Sonntagmorgen 42 weitere Drohnen abgeschossen ​worden. Drei von ihnen ‍seien ⁠Richtung Moskau unterwegs gewesen.Samstag, 3. Januar:22:00 Uhr – Sicherheitsberater der Ukraine-Unterstützer erörtern „Rahmendokumente“Die nationalen Sicherheitsberater der sogenannten Koalition der Willigen haben nach ukrainischen Angaben über „Rahmendokumente“ zur Beendigung des russsischen Angriffskriegs gesprochen. Zu den am Samstag erörterten Dokumenten gehörten laut Verhandlungsführer Rustem Umerow „Sicherheitsgarantien und Ansätze für den Friedensplan“. Zudem sei es bei dem Treffen um die „Abfolge weiterer gemeinsamer Schritte“ gegangen, erklärte Umerow im Onlinedienst Telegram. Die Vertreter von etwa 15 Unterstützer-Staaten, der EU und der Nato berieten in Kiew. Der US-Sondergesandte Steve Witkoff nahm per Videolink an dem Treffen teil, wie ein ukrainischer Beamter gegenüber der Nachrichtenagentur AFP erklärte.Nach ukrainischen Angaben soll am Dienstag ein Folgetreffen in Frankreich mit Spitzenvertretern von Partnerstaaten der Ukraine stattfinden. 17:58 Uhr – Gespräche zur Ukraine mit Sicherheitsberatern fortgesetztIn der ukrainischen Hauptstadt Kiew haben sich Sicherheitsberater aus mehreren Staaten erneut zu Verhandlungen über die Zukunft des von Russland angegriffenen Landes getroffen. „Ich hoffe, dass 2026 das Jahr des Friedens wird“, sagte Chefunterhändler Rustem Umjerow Medien in Kiew zufolge. Bei Telegram veröffentlichte er auch Fotos von der Zusammenkunft. Gekommen seien Diplomaten und Sicherheitsberater aus 14 Staaten der EU und aus Kanada.Per Video sei der US-Beauftragte Steve Witkoff zugeschaltet worden. Zudem seien die Nato und die EU vertreten, sagte Umjerow. Vor allem sollte es um weitere Vereinbarungen über die von Kiew geforderten Sicherheitsgarantien der USA und der Europäer gehen. Sie sollen für den Fall eines Waffenstillstands der Ukraine Schutz gewährleisten vor möglichen künftigen russischen Angriffen.Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj empfing die Gäste ebenfalls in seiner Residenz und meinte, dass die Gespräche vorankämen. Das alles müsse zu einem Frieden führen, der Jahrzehnte halte. Er kündigte auch neue Treffen in den USA an. Termine nannte Selenskyj zunächst nicht.15:00 Uhr – Selenskyj: Verteidigungsminister Schmyhal soll Energieminister werdenDer ⁠ukrainische ⁠Verteidigungsminister Denys Schmyhal soll nach dem Willen von Präsident Wolodymyr Selenskyj neuer Energieminister und erster stellvertretender Ministerpräsident werden. Selenskyj ‍rief die Abgeordneten des Parlaments ‍auf, den ⁠Vorschlag zu unterstützen. Die Erfahrung Schmyhals sei angesichts der ‍zunehmenden russischen ⁠Angriffe ‌für die ‌Stabilität ‌des Energiesektors von ​entscheidender Bedeutung, betont Selenskyj.Lesen Sie auch14:08 Uhr – Kiesewetter will Ukraine-Einsatz nicht ausschließenPolitiker von CDU und FDP halten einen Einsatz der Bundeswehr in der Ukraine für möglich – nach einem Waffenstillstand und innerhalb einer multinationalen Truppe. Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter sagte dem „Spiegel“, die Frage der Bodentruppen stelle sich erst nach einem Waffenstillstand. Er betonte aber: „Deutschland als selbst ernannte Führungsnation sollte hier zumindest in der öffentlichen Kommunikation nichts ausschließen.“Deutschland, so Kiesewetter, sollte die sogenannte Koalition der Willigen mit einer „angemessenen, also umfangreichen deutschen Beteiligung rechtssicher organisieren“. In jedem Fall sollten die Truppen aus den Staaten der „Koalition der Willigen“ auch offen für Beiträge Dritter sein, die die Haltung von Nato und EU unterstützen, sagte der Bundestagsabgeordnete.10:45 Uhr – Delegationen treffen in Kiew einDelegationen der europäischen Verbündeten der Ukraine sowie der Nato sind am Samstagvormittag zu neuen Beratungen in Kiew eingetroffen. „Sicherheitsberater aus europäischen Ländern sind in Kiew eingetroffen“, schrieb der ukrainische Verhandlungsführer Rustem Umerow im Onlinedienst Telegram. Es stehe