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Verteidigung: Rüstungsindustrie kritisiert langwierige Sicherheitsprüfungen Viele Unternehmen wollen am Rüstungsboom teilhaben und neue Mitarbeiter einstellen. Doch die vorgeschriebenen Kontrollen dauern Monate. Der Staat hat vor allem eine Sorge.
Markus Fasse, Christof Kerkmann, Julian Olk 30.12.2025 - 11:59 Uhr Artikel anhörenBundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche: Ihr Haus ist für die Sicherheitsüberprüfungen zuständig. Foto: Swen Pförtner/dpaMünchen, Düsseldorf, Berlin. Die massive Ausweitung der deutschen Rüstungsproduktion verschafft vielen Unternehmen neue Aufträge – aber auch neue Probleme: Sie müssen strenge Sicherheitsregeln einhalten. Dazu gehört etwa die vorgeschriebene Sicherheitsüberprüfung für Mitarbeiter.Doch diese Überprüfung werde immer mehr zum „absoluten Flaschenhals“, klagt ein Industrievertreter. Die vom zuständigen Bundeswirtschaftsministerium genannten Zeiträume werden oft deutlich überschritten. Damit blockieren die Sicherheitsüberprüfungen viele Unternehmen, die ins Rüstungsgeschäft einsteigen oder Mitarbeiter aus zivilen Branchen einstellen wollen.„Der Bedarf an sicherheitsgeprüften Leuten geht gigantisch in die Höhe“, sagte Marc-Julian Siewert, Chef der Essener IT-Sicherheitsfirma Secunet, dem Handelsblatt. Das Unternehmen liefert unter anderem abhörsichere Telefone an die Regierung. „Das ist für die Behörden eine große Herausforderung: Die Prüfung kann in Einzelfällen bis zu 18 Monate in Anspruch nehmen.“ Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt






