PfadnavigationHomeRegionalesBayernSicherheitskonferenz-Chef verteidigt Einladung der AfDVeröffentlicht am 29.12.2025Lesedauer: 2 MinutenSchon bis 2024 hatten AfD-Politiker an der Sicherheitskonferenz teilgenommen.Quelle: Peter Kneffel/dpaAfD-Politiker zurück auf der Münchner Sicherheitskonferenz: Warum der Chef-Organisator das für nötig hält.Der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, hat die Entscheidung verteidigt, zur nächsten Tagung im Februar nach zweijähriger Pause wieder AfD-Politiker einzuladen. Die Konferenz sei ein Dialogformat, sagte Ischinger der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (Dienstag). «Es soll traditionell ein möglichst breites Spektrum an Meinungen, auch konträren, deutlich werden. Das ist geradezu die DNA der Sicherheitskonferenz.»In den vorigen Jahren hatte der damalige Konferenzvorsitzende Christoph Heusgen weder Politiker der AfD noch des BSW eingeladen.«Durch Einladungen an AfD-Politiker reißen wir keine Brandmauern ein, wie mancher behauptet», sagte der einstige Diplomat, der schon vor Heusgen lange die Sicherheitskonferenz geleitet hatte. «Die Brandmauer soll die AfD von der Regierungsbeteiligung fernhalten.» Um Regierungsbeteiligung gehe es aber nicht beim Münchner Treffen. «Die Parteien müssen selbst dafür sorgen, dass die AfD nicht mehr im Bundestag sitzt.»