PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsElektromobilität im ÜbergangRückblick 2025, Ausblick 2026Veröffentlicht am 23.12.2025Lesedauer: 4 MinutenGünstige Einstiegsmodelle sollen der E-Mobilität zum Durchbruch verhelfenQuelle: SkodaEin Rückblick ohne Durchbruch und ein offener Ausblick auf das Mobilitätsjahr: Die Elektromobilität kommt voran, doch Verbrenner bleiben präsent. Ob 2026 zum Wendepunkt wird, entscheidet sich auch an den politischen Rahmenbedingungen, meinen Experten aus Wissenschaft und Industrie.SP-X/Köln. Zwischen ambitionierten politischen Zielen, hohen Investitionen der Industrie und einer weiter verhaltenen Nachfrage hat sich der deutsche Automarkt 2025 im Spannungsfeld der Transformation bewegt. Aus Sicht von Branchenexperten blieb der Durchbruch der Elektromobilität aus, auch wenn sich der Markt spürbar dynamisierte.

Die Marktentwicklung unterstreicht diese Einschätzung. Von Januar bis November wurden in Deutschland 490.368 rein elektrische Pkw neu zugelassen. Das entspricht einem Zuwachs von 41,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Marktanteil lag mit 18,8 Prozent bei knapp jedem fünften Neuwagen, nachdem er 2024 noch bei 13,5 Prozent gelegen hatte.

Diese Entwicklung ordnet Professor Stefan Bratzel als Jahr der Bewegung, nicht der Zäsur ein. „Wir haben eine deutliche Dynamisierung und mittlerweile einen moderaten Markthochlauf. Die Technologie ist gesetzt, aber der Massenmarkt ist noch nicht erreicht“, sagt der Leiter des Center of Automotive Management. Auch aus Sicht des Verbands der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) blieb der Durchbruch aus. „Wir erreichen noch immer nicht die CO2-Flottengrenzwerte“, betont Imelda Labbé, Präsidentin des Verbands der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK), verweist aber zugleich darauf, dass Maßnahmen wie Steuervorteile, die Förderung sowie der Masterplan Infrastruktur und das Durchleitungsmodell dem Hochlauf Impulse geben könnten.