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Meta: Umweltaktivist Resch scheitert mit Klage gegen Facebook Der Chef der Deutschen Umwelthilfe wollte Facebook zwingen, zwei Gruppen zu schließen. Die Berliner Richter zeigten Verständnis, urteilten aber dennoch anders.

23.12.2025 - 12:17 Uhr Artikel anhörenJürgen Resch: Anfeindungen müssen gelöscht werden, ganze Gruppen aber nicht. Foto: Jens Kalaene/dpaBerlin. Im Streit über Gewalt- und Morddrohungen auf Facebook hat der Umweltaktivist Jürgen Resch vor dem Kammergericht Berlin eine Niederlage eingesteckt. Das Gericht wies das Anliegen des Geschäftsführers der Deutschen Umwelthilfe ab, Facebook zum Schließen zweier Gruppen mit Tausenden Nutzern zu zwingen. Dafür gebe es keine rechtliche Grundlage, sagte Richter Oliver Elzer bei der Urteilsverkündung. Das Kammergericht hatte sich in zweiter Instanz mit Reschs Musterklage gegen den Facebook-Mutterkonzern Meta befasst. Dabei ging es um eine öffentliche Facebook-Gruppe mit rund 50.000 Mitgliedern sowie eine private Gruppe auf dem Netzwerk mit rund 10.000 Nutzern. Hintergrund sind massive Anfeindungen und Beleidigungen, die in Gewalt- und Mordaufrufen gipfelten.„Wir verstehen das Begehren“, sagte Richter Elzer. Die Verletzung von Reschs Persönlichkeitsrechten sei schwerwiegend. Doch könne er dagegen vorgehen. Werde ein entsprechender Inhalt gemeldet, werde er gelöscht. Dieses Vorgehen hatte Meta im Verfahren bestätigt. Die Schließung ganzer Gruppen, in denen auch legitime Inhalte geteilt werden, ging dem Gericht hingegen zu weit. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt