Aus China für China: der Audi E5Quelle: SP-X/Benjamin BessingerAudi hat sich selber ausgebremst in den letzten Jahren. Deshalb blasen die Bayern jetzt zum Neuanfang. Während der in Europa noch zwei Jahre auf sich warten lässt, sind sie in China schneller – mit freundlicher Hilfe der einstigen Schüler. SP-X/Peking. Alles wird anders! Als Audi uns im Herbst zur IAA in München das Concept C gezeigt hat, haben die Bayern einen überfälligen Neustart versprochen. Nur wie alles bei den europäischen Herstellern im Allgemeinen und im VW-Konzern im Besonderen, dauert der mal wieder ein bisschen länger. Denn erst 2027 wollen sie und die Serienfassung des elektrischen Roadster-Coupés präsentieren, bis es auf den Markt kommt, wird es 2028 und bis die „neue Klarheit“ auch mal in der Breite ankommt, schreiben wir wahrscheinlich das nächste Jahrzehnt.
In China, wo der Druck noch größer ist und der Rückstand auch, da muss es schneller gehen, haben die Herren der Ringe erkannt und ihre Prozesse auf „China Speed“ beschleunigt. Allerdings nicht aus eigener Kraft. Sondern ausgerechnet von seinen ehemaligen Schülern lässt sich der erste westliche Premiumhersteller im fernen Osten jetzt zeigen, wie man schnell eine neue Modellfamilie aus dem Boden stampft, die elektrotechnisch auf dem neuesten Stand ist und bei Design und Digitalisierung auch noch den Geschmack der örtlichen Kundschaft trifft.






