PfadnavigationHomeSportFußballEinreiseverbotVier WM-Länder stehen auf Trumps Bannliste – darunter ein deutscher GegnerVeröffentlicht am 19.12.2025Lesedauer: 2 MinutenIm Rahmen der WM-Auslosung in Washington D.C. hat US-Präsident Trump den ersten Fifa-Friedenspreis erhalten. „Die Fifa hat alles gemacht, um für Trump den roten Teppich auszurollen“, so US-Journalist Erik Kirschbaum.48 Mannschaften nehmen im kommenden Jahr an der Fußball-WM teil. Bürger aus vier dieser Nationen dürfen dann nicht zu den Spielen in die USA reisen. Sie stehen auf der aktuellen Bannliste von Donald Trump, darunter befindet sich auch ein deutscher Gegner.Während die Fußballfans aus Deutschland sich um Tickets für die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko reißen – nur aus Kolumbien und England gibt es weltweit mehr Anfragen – sollten die Anhänger anderer Mannschaften sich den Kauf von Eintrittskarten sehr genau überlegen. Ob sie überhaupt in die USA einreisen dürfen, ist mehr als fraglich. Gleich vier der 48 teilnehmenden Nationen stehen auf der Bannliste von Präsident Donald Trump, zu der seine Administration aktuell 20 neue Länder zugefügt hat, die meisten davon aus Afrika. Zwei nehmen an der WM teil. Lesen Sie auchFür Bürger aus dem Iran und Haiti gilt schon länger ein generelles Einreiseverbot. Zu ihnen gesellen sich nun noch der Senegal und die Elfenbeinküste, Trump unterzeichnete diese Woche eine entsprechende Erklärung. Die neuen Regelungen betreffen „teilweise Einreisebeschränkungen“ für Touristen- und Geschäftsvisa, teilte das Weiße Haus mit. Wie die „New York Times“ berichtet, gelte das nicht für die Spieler, den Stab und enge Verwandte, sehr wohl aber für Fans der Mannschaften. Razzien können auch bei WM-Spielen stattfindenUrsache für die Maßnahmen seien nach Angaben des Heimatschutzministeriums zu häufige Missachtungen der Visumsdauer von Bürgern dieser Nationen. Der Senegal habe eine Überschreitungsrate von 4,3 Prozent, die Elfenbeinküste sogar von 8,5 Prozent. Das westafrikanische Land ist Deutschlands zweiter Gegner in der Vorrunde.Abonnieren Sie WELTMeister bei Spotify, Apple Podcasts oder direkt per RSS-Feed.Lesen Sie auchDie WM-Taskforce des Weißen Hauses hatte zuletzt ein spezielles Visa-System vorgestellt, welches WM-Besucher bevorzugt behandeln soll. Was das für Anhänger betroffener Nationen bedeutet, ist derzeit unklar, ihnen könnte die Einreise gänzlich verwehrt werden. Andrew Giuliani, Leiter der Taskforce, hatte zuletzt in der britischen „Times“ gesagt, dass Einsätze der Behörde Immigration and Customs Enforcement (ICE) auch bei WM-Spielen nicht ausgeschlossen seien. Anhänger, die als eine „potenzielle Bedrohung“ angesehen werden, würden weiter kein Visum erhalten.Für die Fans aus dem Senegal und der Elfenbeinküste besteht dennoch eine Möglichkeit, zumindest ein WM-Spiel ihrer Mannschaft live zu sehen. Beide Nationen tragen eine Partie im kanadischen Toronto aus, im Fall der Elfenbeinküste ist es das Duell gegen Deutschland am 20. Juni (22.00 Uhr MEZ). Doch selbst dort könnte das Problem der Anreise bestehen – für sehr viele internationale Flüge nach Kanada ist die USA das Drehkreuz. SUF
Fußball: Einreiseverbot – 4 WM-Länder auf Trumps Bannliste, darunter ein deutscher Gegner - WELT
48 Mannschaften nehmen im kommenden Jahr an der Fußball-WM teil. Bürger aus vier dieser Nationen dürfen dann nicht zu den Spielen in die USA reisen. Sie stehen auf der aktuellen Bannliste von Donald Trump, darunter befindet sich auch ein deutscher Gegner.






