Einbrecher und Diebe nutzen oft die Dunkelheit aus. In der Weihnachtszeit sind sie besonders aktiv. Ein paar Tipps, wie man sich in der dunklen Jahreszeit am besten schützt.Auf welche Straftaten muss ich jetzt besonders achten?Das Landeskriminalamt (LKA) Rheinland-Pfalz warnt vor allem vor Einbrüchen. «Die Einbrecher nutzen die Vorteile der früh einsetzenden Dunkelheit, da durch diese das Entdeckungsrisiko sinkt und sie besser sehen können, ob Bewohnerinnen/Bewohner zu Hause sind», schreibt das LKA der Deutschen Presse-Agentur.In der dunklen Jahreszeit nehmen laut Matthias Haben, Kriminalhauptkommissar in Koblenz, neben den Einbruchsdelikten auch folgende Straftaten zu:Diebstahl aus Autos oder Sachbeschädigung an Autos Taschendiebstahl und Straßenraub etwa in Fußgängerzonen, Weihnachtsmärkten oder Bahnhöfen Betrug und Trickbetrug Vandalismus oder Graffiti Cybercrime FahrraddiebstähleTeils verstecken sich die Kriminellen bei diesen Taten in der Dunkelheit, teils führt auch das veränderte Verhalten der Menschen zu mehr Möglichkeiten für sie. So kaufen etwa mehr Menschen für Weihnachten im Internet ein oder sagen zu einer Spende an der Haustür in der Weihnachtszeit schneller ja.Wie sollte ich mich generell verhalten?Der Kriminalhauptkommissar rät: «Wachsam bleiben.» Verdächtige Aktivitäten solle man melden und bei Anfragen misstrauisch sein. Generell sollten keine sensiblen Daten weitergegeben werden. Eine gute Beleuchtung kann demnach auch vor Einbrüchen oder Gelegenheitsdiebstählen schützen.Im vergangenen Jahr gab es in Rheinland-Pfalz laut LKA rund 2.600 sogenannte Wohungseinbruchsdiebstähle. Davon wurden demnach rund 1.400 vollendet. Bei diesen vollendeten Fällen erlangten die Täter Wertsachen im Wert von rund 12,3 Millionen Euro.Tipps zur VorbeugeMatthias Haben empfiehlt zum Schutz gegen Einbrecher drei Aspekte: Mechanik, Technik und Verhalten. «Die mechanische Sicherung bildet die wichtigste Grundlage eines wirksamen Einbruchschutzes», schrieb er. «Gut gesicherte Türen und Fenster erschweren es Einbrechern erheblich, sich Zutritt zu verschaffen, denn die meisten Täter geben auf, wenn sie nicht innerhalb weniger Sekunden erfolgreich ins Objekt gelangen.»Zusätzlich könnten dann etwa Bewegungsmelder, Außenbeleuchtung oder smarte Kameras den Schutz erhöhen, schrieb er. «Wichtig ist, dass