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Gastkommentar: Der Regierung fehlt die Bereitschaft für langfristige Politik Historisch hat die SPD in schwierigen Zeiten Haltung bewiesen. Davon ist heute wenig zu sehen – gerade bei der Rente, schreiben Wirtschaftsweise Veronika Grimm und ihr Vater Jens Vollert.

01.12.2025 - 15:51 Uhr Artikel anhörenDie Autoren: Veronika Grimm ist Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Jens Vollert war persönlicher Referent für Wirtschaftsfragen von Helmut Schmidt in dessen Zeit als Verteidigungsminister und Dozent an der Führungsakademie der Bundeswehr. Von 1983 bis 1996 war er für die SPD Mitglied des schleswig-holsteinischen Landtags. Foto: E+/Getty Images, REUTERS, PRIVATAls Vater und Tochter verfolgen, gestalten und beraten wir die Politik in Deutschland seit mehr als einem halben Jahrhundert. Das geplante Rentenpaket der Bundesregierung veranlasst uns nun zu einem ersten gemeinsamen Debattenbeitrag.Die Junge Gruppe der CDU hält der Politik derzeit einen Spiegel vor – und das ist zu begrüßen. Die jungen Abgeordneten thematisieren Fragen, die eigentlich zum Kernbestand sozialdemokratischer Politik gehören sollten: Verantwortung, Verteilungsgerechtigkeit und Solidarität zwischen den Generationen.Statt jedoch einen fairen Ausgleich zwischen den berechtigten Anliegen von Jung und Alt zu suchen, wird der Bundeshaushalt im Wesentlichen über neue Schulden „stabilisiert“ – ohne offen zu benennen, welche Prioritäten gesetzt oder welche Ausgaben reduziert werden müssen.Öffentliche Investitionen bleiben dabei auf der Strecke. Die Last dieser Strategie tragen vor allem die jüngeren Generationen, die politisch oft noch gar nicht mitentscheiden können.In unserem Umfeld hören wir zunehmend den Satz: „Ich weiß nicht mehr, was ich überhaupt noch wählen soll.“ Gerade auch für viele ältere Menschen ist es bedrückend zu sehen, wie unklar und reaktiv politische Entscheidungen derzeit ausfallen – und wie die Sorgen der Bevölkerung angesichts geopolitischer Veränderungen teils lediglich aufgegriffen, nicht jedoch verantwortungsvoll verarbeitet werden. Der Eindruck entsteht, dass kurzfristige politische Kommunikation häufig Vorrang vor langfristiger Stabilität und strategischem Denken erhält. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt