PfadnavigationHomeRegionalesHessenStädtetag-Spitzen gegen Fusionen als Lösung für FinanznotVeröffentlicht am 27.11.2025Lesedauer: 2 MinutenFinanznot ist der Hintergrund der hessischen Debatte über kommunale Kooperationen und Zusammenschlüsse. (Symbolbild)Quelle: Hendrik Schmidt/dpaHessens Rechnungshof glaubt angesichts klammer Kassen in Rathäusern nicht, dass sich mittelfristig freiwillige Gemeindefusionen vermeiden lassen. Was sagt der Städtetag dazu?Spitzen des Hessischen Städtetags haben Vorhersagen des Rechnungshofs zu künftigen freiwilligen Gemeindefusionen abgelehnt. Es gebe zwar keine offizielle Positionierung seines kommunalen Spitzenverbandes dazu, sagte Städtetag-Präsident Gert-Uwe Mende (SPD), im Hauptjob Wiesbadens Rathauschef. Ihn selbst erinnere dies aber an «Traumata» früherer Jahrzehnte wie der einstige Zusammenschluss von Wetzlar und Gießen zur Kunststadt Lahn, die sich recht rasch und erfolglos wieder auflöste.Mende ergänzte in seiner Landeshauptstadt Wiesbaden, sinnvoll sei sicherlich mehr Zusammenarbeit von Kommunen, auch etwa über Zweckverbände: «Das ist zielführender als eine Debatte über eine Gebietsreform». Diese würde für «viele Ängste und Sorgen» sorgen. Bei dem Thema schwinge auch das Wort Annexion mit.Identitätsprobleme bei kommunalen Zusammenschlüssen?Städtetagsvizepräsident Dirk Westedt, Bürgermeister in Hochheim am Mainz, sagte, die Bürgerinnen und Bürger wünschten sich, «dass man das Rathaus noch unmittelbar erreichen kann». Gerda Weigel-Greilich,
Städtetag-Spitzen gegen Fusionen als Lösung für Finanznot - WELT
Hessens Rechnungshof glaubt angesichts klammer Kassen in Rathäusern nicht, dass sich mittelfristig freiwillige Gemeindefusionen vermeiden lassen. Was sagt der Städtetag dazu?







