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Kommentar: Ministerin Reiche zerstört mit verfrühten Andeutungen Vertrauen Immer wieder kündigt die Wirtschaftsministerin Veränderungen an, die politisch noch gar nicht beschlossen sind. Das mag kaschieren, dass wenig vorangeht – aber es verunsichert die Menschen.

Catiana Krapp 12.11.2025 - 11:38 Uhr Artikel anhörenBundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche: Unausgereifte Ankündigungen blockieren den Wandel. Foto: Getty ImagesSie hat es wieder getan: Am Montag hat Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche in einer Grundsatzrede mal eben die Heizungsförderung infrage gestellt. Sie sagte: „Auch beim Heizungstausch wird künftig mehr Eigenverantwortung gefragt sein“, und „Subventionen und Förderprogramme müssen rigoros überprüft, Fehlanreize auch unter Schmerzen abgebaut werden.“Damit wiederholt Reiche ein Vorgehen, das in der Vergangenheit noch wie ein Ausrutscher gewirkt haben mag – aber spätestens jetzt kein Versehen mehr sein kann: Sie macht eine vage Andeutung zu einer Veränderung, die für viele Menschen und Unternehmen eine große Relevanz hat – obwohl es noch überhaupt keinen politischen Beschluss dazu gibt – und löst damit große Aufregung aus.So war es zum Beispiel beim Thema Solarförderung: Mitten in der Sommerpause sagte Reiche einer bayerischen Zeitung in einem Nebensatz, dass sich „neue, kleine PV-Anlagen schon heute im Markt rechnen und keiner Förderung bedürfen“. Bei der Bevölkerung kam an: Reiche will die Solarförderung abschaffen. Dabei wurde das Gesetz bis jetzt nicht geändert. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt