PfadnavigationHomeRegionalesHamburgMesserangriffNach gewaltsamem Tod von 36-Jährigem – Haftbefehl gegen Bekannte erlassenVeröffentlicht am 11.11.2025Lesedauer: 2 MinutenSpurensicherung und Polizei haben nach einem Tötungsdelikt in der Nobleéstraße in Hamburg-Heimfeld die Ermittlungen übernommenQuelle: Georg Wendt/dpaIn Hamburg-Heimfeld ist ein 36-jähriger Mann in seiner Wohnung tödlich verletzt worden. Eine 20-jährige Ukrainerin steht unter dringendem Tatverdacht. Sie soll nach der Messerattacke bei einem Nachbarn um Hilfe gebeten haben. Die Ermittlungen laufen.Nach dem gewaltsamen Tod eines Mannes in Hamburg-Heimfeld sitzt eine 20-Jährige in Untersuchungshaft. Wegen dringenden Tatverdachts des Totschlags sei am Sonntag ein Haftbefehl erlassen worden, teilte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft mit.Zu dem tödlichen Gewaltverbrechen war es in der Nacht auf Sonnabend gekommen. Der Vorfall ereignete sich gegen Mitternacht in der Nobléestraße, einem Wohngebiet im Süden Hamburgs. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei und Staatsanwaltschaft war die Frau mit dem Mann bekannt. In der Wohnung des 36-Jährigen kam es offenbar zu einer Auseinandersetzung. Im Verlauf dieser Auseinandersetzung soll die Frau dem Mann mit einem Messer lebensgefährliche Verletzungen zugefügt haben.Lesen Sie auchUnmittelbar nach der Tat verließ die Frau die Wohnung und klingelte bei einem Nachbarn. Sie bat um Hilfe. Der Nachbar betrat daraufhin die Wohnung des 36-Jährigen und fand ihn schwer verletzt vor. Er wählte sofort den Notruf. Die Rettungskräfte trafen wenig später ein und versuchten, den Mann zu reanimieren. Doch die Verletzungen waren so schwer, dass er noch in der Wohnung verstarb.Die Polizei nahm die mutmaßliche Täterin umgehend fest. Videobilder der Verhaftung zeigen die 20-Jährige in einem schwarzen langen Shirt, wie sie barfuß zum Polizeiauto geführt wird. Die Ukrainerin befand sich nach Aussage der ermittelnden Beamten zum Zeitpunkt der Festnahme in einem alkoholisierten Zustand. Eine Blutprobe wurde angeordnet. Die Mordkommission des Landeskriminalamts übernahm die Ermittlungen. Auch Spezialisten waren vor Ort und setzten einen 3D-Scanner zur Tatortvermessung ein, um die räumliche Situation und mögliche Spuren präzise zu dokumentieren.Lesen Sie auchDie Staatsanwaltschaft Hamburg bestätigte, dass die Ermittlungen zu den genauen Umständen der Tat noch andauern. Es werde geprüft, ob es sich um eine spontane Eskalation handelte oder ob andere Motive eine Rolle spielten. Hinweise auf weitere Beteiligte liegen derzeit nicht vor. Auch zur Beziehung zwischen der Frau und dem Opfer gibt es bislang keine detaillierten Angaben. Fest steht lediglich, dass sie sich kannten.Die 20-Jährige befindet sich nun in Untersuchungshaft. Ob sie sich bereits zu den Vorwürfen geäußert hat, ist nicht bekannt. Die Ermittler hoffen, durch weitere Befragungen und die Auswertung der Spuren am Tatort mehr über den Ablauf der Tat und die Motive der jungen Frau zu erfahren.lno/juve
Messerangriff: Nach gewaltsamem Tod von 36-Jährigem – Haftbefehl gegen Bekannte erlassen - WELT
In Hamburg-Heimfeld ist ein 36-jähriger Mann in seiner Wohnung tödlich verletzt worden. Eine 20-jährige Ukrainerin steht unter dringendem Tatverdacht. Sie soll nach der Messerattacke bei einem Nachbarn um Hilfe gebeten haben. Die Ermittlungen laufen.






